[Strophe 1] Ich sitze hier seit Stunden und warte auf das Licht, doch hab ich längst verstanden: Für mich gibt es das nicht. Ich wollte immer mehr vom Leben, doch dazu kam es nie. Wie viele Chancen hab ich wohl vertan? Will ich das wissen? Nein. [Refrain] Und ich warte… Nacht für Nacht, dass irgendwer mein Schweigen durchbricht. Doch ich bleibe hier allein, und das Licht, das kommt für mich nicht. [Strophe 2] Ich bin zu alt für „irgendwann“, hab nichts mehr in der Hand. ch sitze still und warte nur auf Schritte im Flur Doch nichts nur mein eigener Atem ist es, was ich hör, mein Klappern auf der Tastatur füllt den Raum als einziges Geräusch. [Refrain] Und ich warte… Nacht für Nacht… … [Bridge] Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen, und manche Dinge anders sehen, Fehler machen, die ich nie gewagt hab, weil ich immer nur auf meinen Kopf gehört hab. Und weil ich damit jede Flamme selbst erstickt hab. Manches war gut, manches war schlecht, Chancen vertan, auf später verschoben – „passt schon, wird schon recht.“ [Letzter Teil / Outro] Doch nun sitz ich hier wie jeden Tag, im Dunkeln allein und weiß, da kommt nichts mehr.