(Ein Lied über die verpasste digitale Souveränität) [Strophe 1] Wir reden von Freiheit, von Werten und Recht, doch in unsern Servern regiert fremdes Geflecht. Die Cloud liegt in Texas, die Daten im Tal, wo Klicks mehr bedeuten als jede Moral. Die Leitungen schnell, doch der Wille so träge, uns fehlt oft der Mut, nicht die Mittel, die Wege. In Brüssel wird getagt, in Paris wird debattiert, doch der Code wird woanders geschrieben, signiert. [Refrain] Wo bleibt die Macht in unsern Händen? Wann hören wir auf, nur zu versenden? Souverän, das klingt so schön, doch wir lassen es wieder geh’n. Deutschland, Frankreich – aufgewacht! Gebt der Zukunft eigne Macht. [Strophe 2] Wir träumen von Gaia-X, europäisch gedacht, doch selbst unser Traum wird von außen bewacht. Die Schulen noch offline, die Ämter auf Papier, und Big Tech sagt: „Kein Problem, wir helfen dir.“ Wir rufen nach Regeln, doch folgen dem Spiel, verwechseln Kontrolle mit dem schönen Gefühl. Die Infrastruktur rostet, die Hacker sind drin, doch Hauptsache: Datenschutz auf dem Schild aus Zinn. [Refrain] Wo bleibt die Macht in unsern Händen? Wann fangen wir an, uns zu verschwenden an Ideen, nicht an Verträge, an Visionen, nicht an Trägheitsschläge? Deutschland, Frankreich – zeigt doch mal: Digital geht auch lokal. [Bridge – ruhig, fast geflüstert] Wir brauchen Server, die uns gehören, nicht nur Lippenbekenntnisse hören. KI, die unsere Sprache spricht, und ein Netz, das nicht nur überwacht, sondern schützt. [Letzter Refrain – kraftvoll, hoffnungsvoll] Nehmt die Zukunft in die Hand, baut sie auf mit Herz und Verstand. Digitale Souveränität – bevor die Chance ganz vergeht. Deutschland, Frankreich – ihr seid mehr, als nur Nutzer im globalen Meer. [Outro – gesprochen] Es geht nicht nur um Technik. Es geht um Unabhängigkeit. Es geht darum, wer wir sein wollen… online wie offline.