
Es schleicht ein Fuchs aus seinem Bau Um Beute sich zu holen. Weil er das Licht zu scheuen hat Treibt er sein Werk verstohlen. Ein gleißender Pelz, doch ein Herz voller Gier, So windet er lechzend sich durch das Revier Und wo eine Seele vertrauensvoll ruht Da stürzt er sich auf sie und fordert ihr Blut. O flieht diesen Fuchs und weicht ihm aus Und fürchtet sein leisen Schritt Er ist Dein allerschlimmster Feind Und führt den Namen Jesuit. Es huscht ein Marder auf den Ast Und duckt sich ins Gezweige Und lauert, ob die Beute kommt, Die er im Sprung erreiche. Es glüht in den Augen ein blutiger Schein, Es zucken die Krallen und biegen sich ein; Es schnellt sich hinab – ein tödlicher Schrei Die Tat ist geschehn – ein Leben vorbei. O flieht diesen Marder, weicht ihm aus Und fürchtet seinen leisen Schritt Er ist Dein allerschlimmster Feind Und führt den Namen Jesuit. Es hat ihr feines Netz gebaut Die Spinne in der Ecke Und eine Höhle angeklebt, In der sie sich verstecke. Wohl scheinet das seidne Gewebe so zart Als sei es vollkommen unschädlicher Art Doch wehe – es zittert – ein Fang ist geschehn, Verloren die Fliege, eh sie sichs versehn. O flieht diese Spinne, weicht ihr aus, Wo Euch ihr Netz entgegen tritt: Sie ist Dein allerschlimmster Feind Und führt den Namen Jesuit. Es kommt mit freundlichem Gesicht Ein Mensch in Deine Nähe, Von dem du meinst, dass all sein Tun Zu deinem Wohl geschehe. Er duftet von Weihrauch, er streichelt so mild, Es träuft ihm von biblischen Sprüchen der Mund Doch hinter der Maske knurrt heimlich der Hund. Flieh diesen Schurken, weich ihm aus, Der Dich umgarnt auch Schritt und Tritt, Er ist Dein allerschlimmster Feind Und führt den Namen Jesuit.

