Zwei Knaben geboren im Schatten der Mauern Gunnar und Einhard, im Gleichklang der Jahre Der Vater ein Ritter, ihr Erbe sein Schwur Ihr Blut brannte heiß in der Halle von Arsberg Stahl in den Adern, der Blick voller Fragen Im Hofe der Burg nahm das Schicksal Gestalt Ein Schwert, ein Eid In Stein geritzt Zwei Brüder, ein Traum Vom Krieg zersplitzt Gunnar zieht nach Süden Zu Barbarossas Heer Einhard bleibt im Norden Bei Heinrich, stolz und schwer Zwei Herzen, ein Ursprung Geteilt durch Raum und Zeit Die Brüder von Arsberg Ein Los so weit Gunnar sah die Alpen, den Schnee auf dem Grat Fremde Länder, fremde Zungen, des Kaisers Pfad Banner im Winde, der Adler erhoben Goldene Krone, im Glauben geloben Einhard ritt durch Wälder, wo der Nebel wacht Der Löwe von Sachsen gab Stärke und Macht Ein Schwert, ein Eid Ein Banner im Sturm Zwei Brüder, ein Ziel Doch getrennt durch den Schwur Gunnar zieht nach Süden Zu Barbarossas Heer Einhard bleibt im Norden Bei Heinrich, treu und schwer Zwei Herzen, ein Ursprung Geteilt durch Raum und Zeit Die Brüder von Arsberg Ein Los so weit Im Staub der Schlacht, wo die Hörner schrien Stand Bruder vor Bruder im Waffenlärm Zwei Banner zerrissen vom gleichen Wind Zwei Blicke wussten, wer sie sind Kein Ruf, kein Schwur, nur der Atem schwer Der Stahl erhoben, die Hände leer Dann fiel die Nacht auf blutiges Land Und niemand weiß, was der Morgen fand