
**Durch das Engadin** [Instrumental Intro] [Soft horse hooves, sleigh runners on snow, low piano and cello] [Verse 1] Die Pferde atmen Wolken in die Nacht, die Kufe zieht ein Flüstern durch den Schnee. Hinter den Lärchen sinkt das letzte Licht, ganz still liegt vor uns der gefrorene See. Die Berge tragen Weiß auf ihren Schultern, jeder Hufschlag klingt weit durch dieses Land. [Refrain] Fahr weiter, fahr weiter durch das schweigende Land. Die Berge tragen den Himmel, der Winter nimmt uns an die Hand. Die Hufe schreiben Spuren, wo vorher niemand ging. Wir gleiten durch die weiße Nacht, durch das Engadin. [Verse 2] Ein kleines Dorf erscheint im Tal, ein warmes Fenster leuchtet aus der Ferne. Der Atem der Pferde zieht voraus, und über uns stehen tausend klare Sterne. Unter der Decke werden Hände wieder warm, doch niemand spricht, die Stille reicht uns aus. [Refrain] Fahr weiter, fahr weiter durch das schweigende Land. Die Berge tragen den Himmel, der Winter nimmt uns an die Hand. Die Hufe schreiben Spuren, wo vorher niemand ging. Wir gleiten durch die weiße Nacht, durch das Engadin. [Instrumental Sleigh Ride] [Hoof rhythm, pizzicato strings, piano and guitar swells] [Bridge] Die Welt will immer schneller sein, als gäbe es kein Ankommen. Doch heute bringt der langsamste Weg uns weiter als zuvor. [Final Refrain] Fahr weiter, fahr weiter durch das silberne Land. Die Berge tragen den Himmel, der Winter nimmt uns an die Hand. Die Hufe schreiben Spuren, die morgen niemand mehr sieht. Doch diese Fahrt bleibt tief in uns, durch das Engadin. [Outro] [Horse hooves slow down, sleigh runners fade] Durch das Engadin.

