
[Verse] Im Schatten alter Tannen Wo kein Gebet mehr heilt Kniet die Frau vor dem Altar Wo Schuld und Gnade einst verweilt Die Glocken schweigen blutig Der Mond erhebt sein Licht Ein Schwur aus Fleisch und Sünde Zerreißt ihr Menschengesicht [Pre-Chorus] Latein im Atem, Asche im Blut Verdammt durch Lust, verdammt durch Wut [Chorus] Werwolfsgesang — im Namen der Nacht Geboren aus Sünde, vom Mond entfacht Werwolfsgesang — kein Himmel, kein Bann Wenn die Wölfin betet, stirbt der Mensch [Verse] Die Dornenkrone bricht entzwei Das Kreuz fällt in den Schnee Aus Wunden wächst das Fell empor Kein Licht, das ihn noch seh’ Die Kinder schließen Türen Der Pfarrer spricht von Schuld Doch draußen heult die Wahrheit In göttlicher Geduld [Pre-Chorus] Heiliges Blut auf schwarzem Stein Kein Sakrament wird Rettung sein [Chorus] Werwolfsgesang — hörst du das Gebet? Das durch Mark und Knochen geht Werwolfsgesang — verdammt und frei Die Wölfin erwacht, der Mensch ist vorbei [Bridge - choir] Luna plena, sanguis vocat Deus silet, bestia regnat Corpus mutat, anima ardet Sub nocte, veritas wartet [Breakdown - Call & Response] Wolf! — Im Fleisch! Mond! — Im Blut! Gott! — Er schweigt! Wölfin! — Sie ruft! [Final Chorus - Choir] Werwolfsgesang — im Chor der Verdammten Wo Engel fallen und Bestien entflammten Werwolfsgesang — bis der Morgen zerbricht Denn die Wölfin bereut nicht [Outro] Wenn Glocken wieder schlagen Und Asche niederfällt Weiß niemand, wer hier lebte Nur dass die Wölfin hält

