
[Verse 1] Wir bauten Türme aus Gier und Glas, vergaßen dabei, was Leben war. In Feldern starb das letzte Grün, weil wir zu blind zum Sehen sind. [Verse 2] Wir jagen Schatten, Tag für Tag, reden von Frieden, doch führen Krieg. Die Meere schreien, der Himmel weint, und keiner hört, was keiner meint. [Chorus] Wir sind Staub im Wind der Zeit, verirrt in unserer Eitelkeit. Wir reißen ein, was uns erhält, und wundern uns, dass nichts mehr zählt. Wann seh’n wir endlich, was geschieht – bevor die Welt ihr Lied versiegt? [Verse 3] Wir feiern Trümmer als Fortschritt heut’, vergiften still das Morgenleid. Ein Kind schaut auf mit leeren Blick – was bleibt von uns, wenn nichts zurück? [Bridge] Und irgendwo, da stirbt ein Traum, im Rauch der Städte, grau und taub. Die Hoffnung flieht, der Zweifel schreit, und keiner hält die Zeit mehr auf. [Chorus] Wir sind Staub im Wind der Zeit, verirrt in unserer Eitelkeit. Wir reißen ein, was uns erhält, und wundern uns, dass nichts mehr zählt. Wann seh’n wir endlich, was geschieht – bevor die Welt ihr Lied versiegt? [Outro] Vielleicht – ein letzter leiser Klang, ein Herz, das schlägt im Untergang. Doch wer wird hören, wer wird steh’n, wenn selbst der Mensch sich nicht versteht?
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