[verse] Morgens aufgewacht, im Körper eingesperrt, kribbelnde Beine zucken, alles fühlt sich falsch und leer. Die Wände kommen näher, jeder Atemzug ist schwer, die Welt dreht sich im Kreis—doch keiner kommt mehr her. [Pre-Chorus] Ich schreie ohne Stimme, doch sie hören mich nicht, ein Monster im Flur, ein verlorenes Gesicht. [Chorus] Insektenhaut, reißt mich raus, ich kriech’ durch mein eigenes Haus. Familie fremd, der Blick wird kalt— mein Herz verstaubt in seelischer Gewalt. Insektenhaut—kein Weg zurück, verfault im Zimmer, Stück für Stück. [verse] Die Schwester spielt ein Lied, das längst nicht mehr mir gehört, der Vater stampft im Zorn, jedes Wort von mir zerstört. Die Mutter sieht mich an, als wär ich nie ihr Kind gewesen, Keinen an der Hand, aus ihrem Leben ausgewiesen. [Pre-Chorus] Ich klopf’ an die Erinnerungen—die Tür bleibt zu, was bleibt mir noch, außer der Stille im Kokon dazu? [Refrain] Insektenhaut, reißt mich raus, ich kriech’ durch mein eigenes Haus. Familie fremd, der Blick wird kalt— mein Herz verstaubt in seelischer Gewalt. Insektenhaut—kein Weg zurück, verfault im Zimmer, Stück für Stück. [Bridge] Zerbrich mein Rückgrat, nimm mir die Zeit, lass mich verschwinden, mach mich bereit. Ich wollte rauf —doch bin gefallen, jetzt hör ich nur ihr Schweigen hallen. [verse] Die Kräfte sterben leise, ein letzter Atem flieht, die Welt ist wieder sauber, wenn mein Körper endlich liegt. Doch irgendwo im Schwarzem, wo mein letzter Funke glüht, schreit noch die Frage: Hat mich je wer geliebt? [final Chorus] Insektenhaut, reißt mich raus, ich lösch’ mich selbst aus diesem Haus. Familie frei, die Bühne leer— und ich verblass im Staub vielmehr. Insektenhaut—ein letzter Riss, verblasst im Dunkel— …wo niemand ist.


