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2 Seelen | Durch mich hindurch

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V5

(Verse 1 – Weibliche Stimme) Ich seh dich liegen, stumm im Licht, dein Blick zerspringt, erkennt mich nicht. Ein Flügel zuckt, als wollt’ er flieh’n, doch bleibt gefangen – tief in dir drin. (Verse 2 – Männliche Stimme) Ich fühl dich nah, doch längst zu fern, mein Herz schlägt anders – roh, modern. Ich bin kein Mensch, nur Rest und Ton, ein Echo, das sich selbst entfloh’n. (Pre-Chorus – Beide, leise, flüsternd) Wer bin ich, wenn du mich siehst? Wer bleibt, wenn alles in mir flieht? (Chorus – Gemeinsam, voll, getragen) Durch mich hindurch, die Welt vergeht, kein Traum bleibt heil, wenn keiner versteht. Ein Atemzug aus Nacht und Stein – du fällst in mich, ich bleib allein. (Verse 3 – Weibliche Stimme) Deine Worte – kaltes Glas, in jedem Klang, ein stiller Hass. Ich halte dich, doch du bist Staub, ein Schatten flieht aus deinem Körperlauf. (Bridge – Männliche Stimme) Ich wollt dich rufen, doch die Luft ist tot, mein Name schmilzt im Morgenrot. Kein Himmel hört, kein Herz bleibt frei, ich brech entzwei, entzwei, entzwei. (Final Chorus – Beide, mit Chor im Hintergrund) Durch mich hindurch, du siehst mich nicht, verloren Licht im Angesicht. Ein letztes Wort, das niemand spricht – durch mich hindurch, zerspringt das Ich. (Outro – Weibliche Stimme, flüsternd) „Vielleicht warst du… nur ein Traum in mir.“