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Sonne, Mond und Sterne

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V6

INTRO (Trocken gesprochen, fast ohne Gefühl) Sonne. Mond. Sterne. Ich stehe hier. Die Erde dreht sich. Ich steh immer noch. STROPHE 1 Die Sonne hängt am Himmel rum, der Himmel ist schon wieder blau. Der Mond kommt später auch noch raus, ich kenn den Ablauf ziemlich genau. Die Straße geht nach irgendwo, die Autos fahren hin und her. Ich seh nach oben, sag nicht viel, der Weltraum interessiert mich sehr. REFRAIN (Monoton, immer dieselbe Melodie) Sonne, Mond und Sterne. Ich wär jetzt lieber gerne irgendwo, wo gar nichts ist. Wo man mich nicht so schnell vermisst. Sonne, Mond und Sterne. Alles nah und alles Ferne. Sonne, Mond und Sterne. Ich hab euch alle gerne. MOTORIK-INTERLUDE (16 Takte: nur Schlagzeug, Bass und Gitarre) Dum. Tschak. Dum. Tschak. Dum. Tschak. Dum. Tschak. Der Mond ist da. Die Sonne weg. Ein kleiner Stern sitzt im Dreck. STROPHE 2 Die Sterne machen Überstunden, die Nacht hat wieder nichts geplant. Ich hab den Sinn noch nicht gefunden, doch irgendwer hat ihn geahnt. Die Erde dreht sich um sich selbst, und keiner fragt, ob ihr das passt. Ich lieg herum und zähl bis zwölf, danach wird wieder nichts verpasst. REFRAIN Sonne, Mond und Sterne. Ich wär jetzt lieber gerne irgendwo, wo gar nichts ist. Wo man mich nicht so schnell vermisst. Sonne, Mond und Sterne. Alles nah und alles Ferne. Sonne, Mond und Sterne. Ich hab euch alle gerne. BRIDGE (Noch lustloser. Fast gesprochen.) Vielleicht ist alles nur ein Stein. Vielleicht sind wir nicht ganz allein. Vielleicht scheint morgen wieder Licht. Vielleicht auch nicht. (Pause. Bass setzt wieder ein.) Vielleicht. Vielleicht. Vielleicht. OUTRO (Die Musik läuft weiter, die Stimme wird immer gleichgültiger.) Sonne. Mond. Sterne. Ich zähl sie nicht. Sonne. Mond. Sterne. Das reicht für heut. Die Erde dreht sich. Der Beat läuft weiter. Ich geh jetzt rein. (Noch 16 Takte Motorik-Beat. Abrupter Schluss.)