(Strophe 1) Sie steht hinter’m Tresen — seit acht Stunden schon. Die Schuhe tun weh, das Licht macht sie müde, doch sie bleibt einfach stehn. Philosophie am Morgen, Tablett in der Nacht — und irgendwo dazwischen hat sie kurz an sich gedacht. Er spielt Saxophon, Freitag, Punkt zehn, immer zu spät, doch zu schön, um nicht hinzusehn. (Atem) (Refrain) Nachts… um halb drei, wenn alles leiser wird, schwebt noch sein Ton durch die Luft, ungerührt. Er flüstert: „Bleib doch, nur ein Stück.“ Und sie denkt: Vielleicht… ist das Glück. (Strophe 2) Zwei Wochen Musik, und kein Blick zurück. Sein Atem am Hals — ihr kleiner Verrück. Doch irgendwann blieb er weg, einfach fort, kein Zettel, kein Lächeln, kein Wort. (Kurze Pause — langsamer Einstieg) Jetzt zählt sie Trinkgeld, der Abend ist leer, doch da sitzt der Drummer, und sieht zu ihr her. Kein Lächeln zu viel, kein falsches Spiel — doch was sie fühlt, ist echt… zu viel. (Refrain 2) Nachts… um halb drei, wenn der Beat langsam fällt, spürt sie sein Herz, wie es leise zählt. Er nimmt ihre Hand, ganz ohne Glück — nur still — und sie greift zurück. (Bridge) Manchmal — ganz selten — denkt sie noch dran, an den Saxophon-Mann, und was nicht begann. Doch der Beat vom Schlagzeug trägt sie durch die Nacht — und sie weiß: es hat sie wach gemacht. (Coda / Outro – leise, fast geflüstert) Nachts um halb drei, ist alles vorbei… und fängt doch wieder an. (Saxophon-Outro, langsam verklingend)