
(Intro – sanfter Puls, weite Fläche) Grauer Himmel, weiter Blick… ein Schritt nach vorn, kein Weg zurück. (Strophe 1) Ich geh hinaus aus Glas und Lärm, lass jede Stimme hinter mir, die Stadt verblasst in kaltem Fern, die Stille zieht mich tief zu dir. Die Felder atmen, ruhig, weit, der Wind streicht leise durch mein Haar, als wär die Welt für kurze Zeit noch so, wie sie mal früher war. (Pre-Chorus – Build-up) Und irgendwo zwischen Raum und Zeit fühl ich, dass ich noch lebe… (Refrain – treibend, klar) Ich lauf durch die Felder, durch Licht und durch Nacht, such etwas Größeres, das in mir erwacht. Zwischen Himmel und Erde verlier ich mein Gewicht, und alles, was zählt, ist dieser eine Augenblick. (Strophe 2 – Beat stärker) Die Welt ist laut und rechnet kalt, doch hier zählt nichts als das, was ist, kein Maß, kein Ziel, kein Aufenthalt, nur Gegenwart, die du vergisst. Ich seh die Linien dieser Zeit, die Menschen zieh’n sie eng und klein, doch draußen liegt Unendlichkeit, und ich fall einfach hinein. (Pre-Chorus) Und jeder Schritt trägt mich weiter fort von allem, was mich festhält dort… (Refrain – größer, mit Streichern) Ich lauf durch die Felder, durch Licht und durch Nacht, such etwas Größeres, das in mir erwacht. Zwischen Himmel und Erde verlier ich mein Gewicht, und alles, was zählt, ist dieser eine Augenblick. (Bridge – reduziert, introspektiv) Bin ich nur Teil von dieser Spur? Ein Punkt im endlosen Verlauf? Oder trägt mich die Natur über mich selbst hinaus? (Break – Beat drop, minimalistisch) Atme ein… lass los… (Final Refrain – voller Drop, energetisch) Ich lauf durch die Felder, jetzt schneller als Zeit, reiß Mauern in mir und fühl mich befreit. Zwischen Himmel und Erde find ich mein Gesicht — und alles, was bleibt, ist dieses Gefühl von Licht. (Outro – ausklingend, offen) Ein Schritt nach vorn… und ich bin nicht mehr derselbe.

