
Strophe 1 Ich steh’ vor dem Spiegel und seh’ mich kaum an Weil ich mich für dich nur noch verbiegen kann. Ich bin gerannt, bis die Luft mir wegblieb, Hab’ gehofft, dass du merkst, wie sehr ich dich lieb’. Doch jede Erklärung verhallt nur im Nichts, Ich verlier’ mein Gesicht im Schatten deines Lichts. Refrain Ich kämpf’ hier allein für das, was zwei doch braucht, In meiner Brust hat es viel zu lange nur geraucht. Ich mach’ mich nicht kleiner, nur damit du bleibst, Weil du mit deiner Kälte meine Seele zerreißt. Mein Herz ist kein Ort, den man einfach betritt, Und dann wieder geht – ich mach’ das nicht mehr mit. Strophe 2 Du gibst mir nur Reste, nur die Hälfte von dir, Und ich frag’ mich ständig: Was such’ ich noch hier? Schmerz ist kein Zeichen für Leidenschaft, Er ist nur ein Dieb, der mir alles weggreift. Ich hab’ viel zu lange aus Angst nur geschwiegen, Doch man kann keine Liebe erzwingen oder biegen. Strophe 3 Ich hab' die Scherben gezählt, die du hinterlässt Und hielt mich an Lügen viel zu lange fest. Du sagst, ich sei schwierig, doch ich bin nur erwacht, Hab’ das Licht in mir drin wieder selber entfacht. Der Preis für dein Bleiben war viel zu hoch, Ich hab' mich verloren, doch ich finde mich noch. Bridge Ich gewöhn’ mich nicht länger an das Weniger-Sein, Ich zieh' meine Grenze, ich sag' endlich: Nein. Mein Selbstbehalt ist die Festung, die steht, Auch wenn der Sturm deiner Kälte drüber weht. Ich bin nicht mehr das Echo in deinem leeren Raum, Ich verlass’ diesen Käfig, diesen giftigen Traum. Refrain Ich kämpf’ hier allein für das, was zwei doch braucht, In meiner Brust hat es viel zu lange nur geraucht. Ich mach’ mich nicht kleiner, nur damit du bleibst, Weil du mit deiner Kälte meine Seele zerreißt. Mein Herz ist kein Ort, den man einfach betritt, Und dann wieder geht – ich mach’ das nicht mehr mit. Outro Wahre Liebe kostet mich niemals mich selbst. Kein Verbiegen mehr. Kein Schweigen mehr. Ich bin wieder ganz. Ich geh’ jetzt – und ich bleibe bei mir.

