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Kelch des Lichts - Das neue Jerusalem

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Titel: Stadt aus Licht (Das neue Jerusalem) (Intro: Orchestral, ansteigend, die tiefen Moll-Töne der Leiden weichen einem strahlenden Dur) Strophe 1 Der Vorhang reißt, die Nacht verglüht im Osten, Kein Staub der Erde klebt mehr an dem Fuß. Wir haben von dem Kelch des Schmerzs gekostet, Jetzt weicht der Fluch dem ersten Gottesgruß. Die alten Tränen sind im Sand versickert, Das Seufzen stirbt, ein neuer Klang erwacht, Wo einst das Licht im Todestal geflackert, Zerreißt der Glanz das Schweigen dieser Nacht. Chorus (Bombastisch, Hymnisch) Sieh her! Die Stadt, sie steigt herab, Vom Thron des Lichts, dem Tod entronnen! Jerusalem, das uns Gott gab, Bestrahlt von tausend neuen Sonnen! Aus reinem Gold, wie Glas so klar, Die Tore weit, aus Perlenglanz, Was ewig uns versprochen war: Der Sieg des Lichts im Sternenkranz! Strophe 2 Kein Tempel mehr, denn Er ist selbst die Mitte, Kein Sonnenrad, das uns den Tag bemisst. Gott wohnt bei uns, er lenkt nun unsre Schritte, Wo jedes Kind den Namen des Vaters liest. Die Mauern stehn auf Jaspis und Saphiren, Der Lebensfluss fließt kristallklar durch die Zeit, Wir werden uns im Leid nie mehr verlieren, Gekrönt mit Ehre und Unsterblichkeit. Bridge (Steigerung bis zum Maximum) Kein Schrei mehr in der Dunkelheit! (Kein Schrei mehr!) Kein Abschied und kein bitt’res Leid! (Kein Leid mehr!) Das Alte ist vergangen, das Neue bricht sich Bahn, Wir kommen aus den Trümmern auf der Himmelsbahn! Heilig! Heilig! Die Schöpfung jubelt laut, Das Lamm empfängt nun seine reine Braut! Finaler Chorus Sieh her! Die Stadt, sie steigt herab, Vom Thron des Lichts, dem Tod entronnen! Jerusalem, das uns Gott gab, Bestrahlt von tausend neuen Sonnen! Aus reinem Gold, wie Glas so klar, Die Tore weit, aus Perlenglanz, Was ewig uns versprochen war: Der Sieg des Lichts im Sternenkranz! Outro (Majätetisch ausklingend) Gott wischt die letzte Träne fort... Endlich daheim. Am ewigen Ort. (Ein letzter, gewaltiger Akkord, der lange nachhallt)