
Verdorrt Genährt Zurückgekehrt
[Flüsternd, fast sanft, doch mit einem dunklen Unterton beginnt die Erzählung...] Ihr nanntet ihn Anführer – ich nenne ihn mein. Sein Körper ist hohl, nun zieh ich hinein. Sein Fleisch war stark, doch längst schon schwach, denn ich erwache – und überwach. Sein Herz schlägt dumpf in meiner Brust, vermischt mit meinem alten Frust. Ihr dachtet, ich sei längst verrottet? Doch ich bin es, die euch verspottet. [Die Stimme wird fester, ein Triumph schleicht sich ein...] Ich bin kein Traum, kein flüchtiger Hauch, mein Wille ist Stein, mein Hunger ist Rauch. Ihr Kulte des Wahns, ihr Diener des Nichts, ihr wähnt euch im Recht – doch seht ihr es nicht? Der Gesichtslose spricht, doch was sagt seine Macht? Nur Trugbilder, Lügen in endloser Nacht. Ihr betet zu Schatten, zu Schreien im Wind, doch ich bin die Stimme, die wirklich beginnt. [Ein leises, spöttisches Lachen...] Ihr fraßt die Schwachen, ihr schlucktet ihr Leid, doch seht nun, wer von euch wirklich befreit. Ich schneid euch heraus wie faulendes Fleisch, eure Gebete – nun wertlos und seicht. [Die Stimme wird dunkler, eine drohende Präsenz wächst...] Und du, Doktor, so klug und so kühn, glaubtest, dein Stahl könnte mich nun besieh’n? Deine Kehrmaschine war kalt und laut, doch sie hat mich nicht ganz verdaut. Denn eine Halb-Khajj kam dumm genug, ihr Blut so warm, es war mein Betrug. Ein Tropfen nur, und ich war frei – nun kehr ich zurück, vorbei ist die Zeit. [Die Stimme wird tief, ein letztes Versprechen...] Im Namen der Mutter, im Fluss ohne Licht, zerbreche ich Seelen, die sterben nicht. Die Kulte brennen, der Doktor schreit, bis Stille mich krönt in Ewigkeit. [Instrumental Outro]

