[Strophe 1] Gestern bekam ich einen Brief, man schrieb mir aus dem Hotel Excelsior. Ich sei ihnen dort bekannt, die Stelle, die ich begehre, sei vakant, man erwarte mich sogleich. [Strophe 2] Ich warf in den Koffer, was mir gehört, viel war es nicht, doch es hat seinen Wert. Zum Bahnhof führten meine Füße von allein, in mir spürte ich dieses Zieh'n. Ich nahm den nächsten Zug nach Berlin, das Fenster neben mir fing die weite Landschaft ein. [Pre-Chorus] Ich verlor mich in Gedanken, mein Blick fiel aus dem Fenster raus, in meinem Tagtraum malte ich mir aus, wie man mich willkommen heißt – im Hotel Excelsior... [Chorus] In meinem Traum glänzt das Excelsior, ein Palast aus Licht und Marmorstein. Man öffnet mir Tür und Tor, der Hotelier reicht mir die Hand, er lädt mich ein, ein anderer zu sein. Ich lass das Gestern im Kleinstadtstaub zurück, im Excelsior wartet mein neues Glück. Strophe 3] Ein Ruck reißt mich aus meinem Traum hinaus, der Zug hält dampfend an. Ich nehm den Koffer und steige aus, Dampf und Ruß schlagen mir ins Gesicht, der Bahnhof zieht mich in seinen Bann. tausend Menschen in Eile – man beachtet mich nicht. [Bridge] So erreichte ich Berlin im Jahre 1910. Vor mir konnte ich das Leuchten der Straßenlaternen sehen... [Chorus] In meinem Traum glänzt das Excelsior, ein Palast aus Licht und Marmorstein. Man öffnet mir Tür und Tor, der Hotelier reicht mir die Hand, er lädt mich ein, ein anderer zu sein. Ich lass das Gestern im Kleinstadtstaub zurück, im Excelsior wartet mein neues Glück. [Chorus] In meinem Traum glänzt das Excelsior, ein Palast aus Licht und Marmorstein. Man öffnet mir Tür und Tor, der Hotelier reicht mir die Hand, er lädt mich ein, ein anderer zu sein. Ich lass das Gestern im Kleinstadtstaub zurück, im Excelsior wartet mein neues Glück.


