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Schwarzer Sonntag ( Supergau Fortuna )

Intro – gesprochen, fast flüsternd) Es gibt Niederlagen… und dann gibt es diese Tage wie heute, die dir einfach den Boden wegreißen Heute… war so einer. Ein schwarzer Tag in der Geschichte der Fortuna. (Strophe 1) Grauer Himmel über Fürth, kalter Wind im Gesicht, doch das Schlimmste war nicht Regen – nein, das Schlimmste war’n wir. Elf Männer auf dem Rasen, und ein kollektives Versagen. Ein Super gau in dieser Saison schwer zu ertragen und es bleiben nur noch viele Fragen zurück. Sie spielten uns schwindelig, wir liefen nur hinterher, als wär’n wir garnicht auf dem Platz, und jeder ergab sich seinem Schicksal . Und man sah in ihren Augen keine Wut, keinen Mut, kein Feuer mehr, nur Angst… etwas zu verlieren in so einem wichtigen Spiel.. (Pre-Refrain) Und plötzlich wurde es still… viel zu still… (Refrain) Und jetzt steh’n wir hier – am Abgrund vor einem Scherbenhaufen. mit leeren Blicken und kaputten Träumen. Kein eigenes Tor, kein letztes Aufbäumen, nur Stille im kollektiven Versagen. Und irgendwo zwischen Wut und Tränen liegt dieser Verein auf den Knien. Heute ist ein schwarzer Sonntag… für Fortuna… und irgendwie auch für jeden Fan mit rot-weißen Herzen. (Strophe 2) Es kam nicht aus dem Nichts, nein, wir haben’s kommen seh’n, erst Bochum, die Jahre zuvor – und wieder dem Druck von wichtigen Spielen nicht standgehalten . Abschwung auf Raten, war die letzten zwei Jahre zusehen,bis wir heute komplett untergehen , Es wird die nächsten Tage noch höllisch wehtun,denn das verheerende Ausmaß ist noch nicht abzusehen. Verträge laufen aus, die Kassen sind schon ziemlich leer, Sponsoren zieh’n weiter, die Zukunft wird schwer. Fernsehgeld verschwindet fast komplett , selbst die Zweite fällt mit uns mit und plötzlich fühlt sich alles wie ein riesen Albtraum an. (Pre-Refrain) Und keiner kann sagen… wann das hier wieder heilt. (Refrain) Und jetzt steh’n wir hier – mit leeren Händen, mit leeren Blicken und kaputten Träumen. Kein eigenes Tor, kein letzter kampf, nur Stille in rot und weiß. Und irgendwo zwischen Wut und Tränen liegt dieser Verein auf den Knien. Heute ist ein schwarzer Sonntag… für Fortuna… und irgendwie auch für alle Fans mit rot-weißen Herzen. (Bridge – emotionaler Sprechgesang / Blues-Rap) Danke für nichts… für Hoffnungen die ihr nicht erfüllt habt.. Für jedes “Nächste Woche wird’s besser”… für viel Gerede und wenig Taten. Man sagt, Liebe kennt keine Liga. Aber heute? Heute fühlt sich der Abstieg schwer an. Denn zuviel Kredit wurde verspielt in dieser Saison. (Letzter Refrain – größer, Chor setzt ein) Und trotzdem steh’n wir da – mit all der Wut mit all dem Schmerz der letzten Jahre. Denn selbst wenn heut alles zerbricht – wir stehen wieder auf. Wir fluchen, wir zweifeln, wir hassen den Fußball manchmal an Tagen wie diesen, wir sagen: “Ich hab die Schnauze voll!” Doch wenn die neue Saison beginnt… steh’n wir wieder Seite an Seite. Denn Fortuna kann alles… Positiv wie negativ unsere launische Diva vom Rhein. (Outro – leise) Und heute tut’s einfach nur weh… einfach nur weh.