
Playlist: https://suno.com/playlist/1d386dc8-11a9-4beb-a4d2-4fc9970f10fe ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- *** And die Zeit in der die Wächter entstanden sind erinnert sich niemand mehr. Heute nennt man sie die Glöckner. Einst war es ihre Aufgabe die Stadt vor einem drohenden Unheil zu schützen. Damit die durch Beschwörungen erschaffenen Wächter nicht abtrünnig werden konnten band man ihre Seelen in die Glocken auf den Türmen. Heute bedient sich der Hohe Rat der 'Geister' um die Verderbnis auszumerzen. Wobei es die Frage ist was die Mitglieder des Rates denn als Verderbnis ansehen... Möchte einen manchmal schon das Gefühl überkommen das die einfachen Bürger die im Elend existieren als Jene angesehen werden. Oder das die Ziele der Wächter einfach nach dem Gutdünken des Rates ausgewählt werden. Die Glöckner haben keine eigene Entscheidung. Sie folgen nur Befehlen. In letzter Zeit kam es oft vor das eine der Glocken leiser wurde. Ihr Klang gar fast verstummte. Mit der Kraft der Glocken schwindet auch die Kraft der Wächter. Doch wenn alle Glocken verstummt und alle Wächter fort sind, heißt es, dann wird die Stadt untergehen...*** ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- [Strophe 1] Sieben Schlüssel aus kaltem Metall, Sieben Türen zwischen Siegen und Fall. Sieben Türen und Frost im Blick, Sind einmal sie frei führt der Tag sie erst zurück Sieben mal sieben, wie Schatten aus Nacht, geboren aus Pflicht und zur Wache gemacht Nicht gut, nicht böse, nur noch Schein, ein Echo von dem, was sie einst waren, bleibt allein. [Pre-Chorus] Hörst du die Glocken, was sie sagen leise bitten, laut anklagen Ton um Ton vergeht im Wind bis nur noch Schuld und Schweigen sind [Refrain] Sieben mal sieben, siehst die Glöckner du ziehn? Durch die Straßen, durch Nebel und Zeit sie gehen... Sie richten sie wachen, sie Zählen die Klänge Streifen durch Hallen, durch Häuser, durch Gänge. Begegnest du ihnen dann achte auf dein Sein Sieben Glockenschläge gehen dir durch Mark und Bein. Sie suchen was falsch ist, an dem wer du bist wer du warst ist egal und auch ob dich dann einer vermisst. [Strophe 2] Sieben mal sieben Türme stehen Und alle waren mal mit den Glocken versehen Doch bei mancher Glocke schweigt schon der Klang Wenn alles verstummt, dauert Zeit nicht mehr lang. Minuten tropfen und Stunden verschwinden Man wird sie bestimmt nicht mehr wieder finden. Verklingt eine Glocke, bröckelt ihr Turm dann stirbt auch ihr Wächter, seine Seele verlorn. [Pre-Chorus] Der Rat lenkt sie leise, durch Band schwer wie Stein Gehorsam frisst sich in ihre Schatten hinein. Sie kennen nur ihre Ordnung, die stumme Pflicht Sahen niemals im Spiegel ihr eignes Gesicht. [Refrain] Sieben mal sieben, die Mäntel so schwer gaff sie nicht an, denn sie sehen schon her. Sie urteilen schnell, sie fackeln nicht lang und der Nebel wird dichter, verschluckt deinen Klang Sieben Töne dann schweigt er , dein Name. Und die Stadt vergisst schnell deine verlöschende Flamme. [Bridge] Sie hatten einst Stimmen, Gesichter, ein Ziel jetzt sind sie nur Hüter von Schuld, kein Gefühl Sklaven der Zeit, an die Glocken gebunden und Nacht für Nacht gehen sie ihre Runden Warum es sie gibt, fragt niemand mehr laut die Antwort ist alt und aus Angst gebaut [Letzter Refrain] Sieben mal sieben, es endet bei Tag Und die Sieben Schlüssel verschließen ihr Grab. Die Stadt atmet aus, für einen Moment (nur für einen Moment) Sieben mal sieben, bis sie wieder erkennt... Sieben mal sieben es ist nicht vorbei Und keiner in der Stadt ist je wirklich frei... (frei... frei... frei...)
![Chronicle of Black Blood [Meytsch]](https://cdn1.suno.ai/062ae70d.webp)

