
Zwischen Licht und Lärm *
[Intro] Wir laufen durch die Straßen aus Neon und Zeit Alle suchen irgendwas, doch keiner bleibt Zu viele Stimmen, doch zu wenig Gefühl Wir drehen uns im Kreis in diesem Datenspiel [Vers 1] Bildschirmträume flackern still in der Nacht Jeder zeigt Stärke, keiner sagt, was ihn schwach macht Herzen auf lautlos, Seelen auf Flugmodus Doch tief drin schreit jeder: „Bitte hör mich doch“ [Refrain] Und wir fallen, fallen durch den digitalen Raum Zwischen Licht und Lärm, auf der Suche nach Vertrauen Wenn die Welt uns wieder sagt, wir sind allein Dann lass uns heute einfach wieder menschlich sein [Vers 2] Wir tanzen auf den Trümmern unserer Illusion Zwischen Algorithmus und Emotion Alles perfekt, doch nichts ist echt Sag mir, wann war das letzte Mal wirklich echt? Dein Spiegel kennt dich besser als jeder hier Doch zeigt dir nur das Bild, nicht das „Wir“ Wir haben verlernt, uns wirklich zu sehen Zu beschäftigt damit, perfekt zu bestehen [Refrain] Und wir fallen, fallen durch den digitalen Raum Zwischen Licht und Lärm, auf der Suche nach Vertrauen Wenn die Welt uns wieder sagt, wir sind allein Dann lass uns heute einfach wieder menschlich sein [Bridge] Vielleicht ist es nur ein Moment Ein Blick, der dich wieder erkennt Kein Filter, kein Frame, kein Versteck Nur du und ich – und der Rest ist weg [Finaler Refrain] Und wir steigen, steigen aus dem digitalen Raum Zwischen Herzschlag und Sound entsteht ein neuer Traum Wenn die Welt uns wieder trennt und neu verteilt Sind wir die, die fühlen — und das bleibt

