
[Strophe 1 โ Er] Staub auf den Straรen, kein Klang, kein Licht, die Welt zerfรคllt im Angesicht. Ein Schatten zieht durchs Niemandsland, die Zeit verrinnt durch meine Hand. [Strophe 2 โ Sie] Die Kinder schweigen, der Himmel weint, ein Echo bleibt, das uns vereint. Was einmal war, verbrennt im Grau, doch in uns lebt der alte Schwur genau. [Refrain โ Beide] Und wir vergessen nicht โ die Stimmen aus dem Rauch, die Lieder, die verklangen, im letzten Morgentau. Und wir vergessen nicht โ das Herz, das weiter bricht, die Welt kann uns zerstรถren, doch wir vergessen nicht. [Strophe 3 โ Er] Die Fahnen falten, die Stille schreit, Geschichten blutgetrรคnkt von Zeit. Und wenn die Nacht uns wiederholt, bleibt doch ein Funken ungewollt. [Bridge โ Sie, leise, fast gesprochen] Kein Sieg, kein Licht, kein heilig Land, nur Asche rinnt durch meine Hand. Doch jede Trรคne trรคgt ein Wort: โNie wiederโ โ klingt von Ort zu Ort. [Refrain โ Beide] Und wir vergessen nicht โ die Namen auf dem Stein, die Liebe, die verloren, wird ewig bei uns sein. Und wir vergessen nicht โ die Schatten und das Licht, das Leben mag verwehen, doch wir vergessen nicht. [Outro โ Beide, flรผsternd, รผberlappend] Und wirโฆ vergessenโฆ nicht. Nieโฆ vergessenโฆ dich.

