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Nail

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V6

Es schlich der Löwe um das Dorf er war auf Diebstahl aus und nahm sich dann so manches Schaf wenn er es nur konnte. In der Nacht erklang sein Schrei weithin wie Donnergrollen. Es traute sich niemand hinaus zu groß war doch die Angst. Die Leute sprachen: „Sag, woher nur nehmen wir den Helden, der uns rettet, der den Herrn mit dem dicken Kopf Gottes Zorn bald spüren lässt?“ Der Hirte Omar stellte sich eines Nachts dem Tier entgegen, doch seine Flinte zündete nicht und er ward gefressen. Die Leute sprachen: „Sag, woher nur nehmen wir den Helden, der uns rettet, der den Herrn mit dem dicken Kopf Gottes Zorn bald spüren lässt?“ Die Kunde von dem gefräßigen Tier, verbreitete sich weit und breit, und so kam ein Christ daher, der sich „Löwenjäger“ nannte. Hochmütig zog er hinaus den Herdentöter zu erlegen, doch auch er kam nicht zurück, nur das Gewehr blieb von ihm übrig. Die Leute sprachen: „Sag, woher nur nehmen wir den Helden, der uns rettet, der den Herrn mit dem dicken Kopf Gottes Zorn bald spüren lässt?“ Es erhob sich im Rat der Knabe Nail, hell erklang seine Stimme: „Was wartet ihr auf einen Mann, der uns erretten soll? Mit Gottes Hilfe sind wir der Mann dem kein Löwe widerstehen soll!“ So beteten sie zum Herrngott und rüsteten sich aus mit Messer, Flinte und auch Stock zogen sie hinaus. Sie trafen bald den Löwen an, wie er ein Schaf sich nahm, sie schossen, stachen, schlugen dann, so dass er nicht entkam. Und in dem Dorf, da riefen sie: „Gott sei Dank, du schicktest uns den Helden, der uns gerettet, der den Herrn mit dem dicken Kopf Deinen Zorn hat spüren lassen: Es lebe hoch der Knabe Nail! Es lebe hoch der Held Nail!“ [Instrumental Interlude] Und in dem Dorf, da riefen sie: „Gott sei Dank, du schicktest uns den Helden, der uns gerettet, der den Herrn mit dem dicken Kopf Deinen Zorn hat spüren lassen: Es lebe hoch der Held Nail! Es lebe hoch der Held Nail!“