
[Intro] [Verse 1] Im fahlen Licht der Club-Kloake, Da hing sie an mir wie die Pest. Wir bissen uns auf kaltem Bette, Und feierten ein Todesfest. Sie schrie so laut, sie war so wild, Das weiße Pulver auf der Haut. Doch morgen ist ihr Bild gelöscht, Vergessen, wer sie angeschaut. [Chorus] Schöner Schnee vom letzten Jahr! Nichts bleibt übrig, wie es war. Es gellt das laute Wehgeschrei, Bald Staub und Asche, ganz vorbei! [Verse 2] Ich sah sie auf dem Bild-schirm glänzen, Die schönste Hure dieser Welt, Ein stummes Weib in fernen Grenzen, Das sich verkauft für schnelles Geld. Ich drücke Start, ich drücke Rausch, Ein Leib wird Pixeldreck im Nu. Ein Klick beendet diesen Tausch, Das kalte Licht geht wieder zu. [Chorus] Schöner Schnee vom letzten Jahr! Nichts bleibt übrig, wie es war. Es gellt das laute Wehgeschrei, Bald Staub und Asche, ganz vorbei! [Verse 3] Das Schulkind stand im harten Winter, Die Sucht kroch ihr ins Augenlid. Es fraß der Frost das junge Herz, Als sie aus dieser Welt verschied. Die Nadel tief im nackten Arm, Ich sah ihr fest beim Sterben zu. Erst war das Blut noch weich und warm, Jetzt frisst der Wurm sie in der Ruh. [Chorus] Schöner Schnee vom letzten Jahr! Nichts bleibt übrig, wie es war. Es gellt das laute Wehgeschrei, Bald Staub und Asche, ganz vorbei! [Outro] O Prinz, such nicht nach jener Brut! Die Zeit, sie säuft uns alle leer. Die Säge sägt mit wilder Wut, Am Ende bleibt kein Atem mehr. Das Schicksal droht, die Nacht bricht ein, Der Wind fegt allen Schmutz davon. Wir werden Staub und Asche sein... VORBEI!!! [Chorus] Schöner Schnee vom letzten Jahr! Nichts bleibt übrig, wie es war. Es gellt das laute Wehgeschrei, Bald Staub und Asche, ganz vorbei! [End]

