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Die Bewahrer

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Die Bewahrer Strophe I – Allgemein Man sagt, wir retten Welten und Raum, doch meistens retten wir erst mal den Traum, dass alles gut wird, irgendwie schon –mit Glück, mit Magie und schlechtem Ton. Wir streiten laut, wir planen schlecht,doch am Ende haben wir meistens recht.Nicht Helden aus Büchern, nicht rein, nicht fein –doch wehe, du willst unser Einer sein. Strophe II – Ba’thal Ba’thal war Gott, das sagt er noch gern,auch wenn’s heute nur reicht bis zum nächsten Stern. Thron weg, Gefolge Staub und Wein, aber der Stolz passt noch gut mit hinein. Er weiß alles besser seit Jahrtausenden schon,erklärt Weltuntergänge beim dritten Ton. Doch wenn es brennt, steht er geschniegelt bereit – zynisch, uralt und gar nicht mal so breit. Refrain Bewahrer, Bewahrer – wer hat uns bestellt? Zu wenig Verstand für zu viel Welt. Mit Wein in der Hand und Chaos im Blick, gehen wir vorwärts – und manchmal zurück! und manchmal zurück! und manchmal zurück! Strophe III – Elira & Fenrik Elira lacht, Blumen im Haar, ruft fröhlich: „Ach, alles wird wunderbar!“ Bis jemand Fenrik schief ansieht – dann merkt man, wie schnell ihr Lächeln verzieht. Fenrik zählt Münzen, zählt Messer dazu, Vertrauen ist selten, Vorsicht sein Ruhm. Doch flüstert sie seinen Namen leis, wird selbst der härteste Dieb ganz weich. Strophe IV – Shira & Livius Shira fühlt Leben in Blatt und in Stein, sieht Wege, wo Livius allein nur rechnet und zweifelt hinein. Er hadert mit Sternen, mit Zeit und Verstand, sie lächelt: „Grummeling“ – und reicht ihm die Hand. Natur und Kosmos, Gefühl gegen Zahl, doch gemeinsam erstaunlich stabil in der Wahl. Wo er sich verliert in Gedanken und Flucht, ist sie die Stimme, die ihn weiter sucht. Refrain Bewahrer, Bewahrer – wir stolpern voran,mit großen Ideen und keinem Plan. Doch fällt einer hin, dann stehen wir dicht, denn allein geht hier keiner – wir sind halt so gestrickt. wir sind halt so gestrickt. wir sind halt so gestrickt. Strophe V – Varyariel Varyariel lächelt, hebt warnend die Hand, bevor wieder jemand den Tisch hier verbrannt. Sie spricht von Frieden, ganz ruhig und fein, während zwei andre schon nach Dolchen greif’n. Sie liebt ihre Blumen, hasst lauten Krawall, doch schlichtet sie Streit mit erstaunlichem Knall. Denn wer ihr nicht zuhört, merkt ziemlich geschwind:Sanft heißt nicht schwach – das vergisst man als Kind. Strophe VI – Mayla Mayla sagt wenig, hört alles genau,während der Rest schon wieder streiten will – genau. Sie baut, sie flickt, sie schlichtet den Streit, meist bevor jemand merkt, dass es brennt – rechtzeitig. Wo Worte versagen und Fäuste sich ballen, lässt sie Vernunft ganz leise fallen. Plötzlich wird’s ruhig, man nickt sich zu –keiner weiß wie, doch Mayla weiß: „Du.“ Refrain Bewahrer, Bewahrer – hebt die Gläser hoch,auf Fehler, auf Freundschaft, auf „trotzdem doch“. Wir retten nicht alles, wir retten uns selbst,und manchmal reicht das – für diese Welt. für diese Welt. für diese Welt. Strophe VII – Lin & Cillian Lin brennt los, wenn die Welt ihr im Wege steht, weil Feuer weiß, wie man Hindernisse dreht. Cillian taumelt durch Nebel und Licht, fragt nie nach Realität – sie fragt ihn ja nicht. Chaos ihr Alltag, der Wahnsinn ihr Kleid, doch zusammen verblüffend zur Ruhe bereit. Wenn alles zerfällt, sind sie plötzlich ganz – die Ordnung im Irrsinn, der Halt im Tanz. Strophe VIII – Fel Fel beobachtet still, mit prüfendem Blick, lernt alles genau, Schritt für Schritt. Rational, ruhig, fast schon kühl – bis sie heimlich wieder den Zeichenstift fühlt. Shira seufzt, Livius merkt es nicht, und Fel malt weiter – sehr detailliert, versteht sich. Ein leises Feuer, gefährlich smart, die, die Livius malt – und noch nichts sagt. Outro Bewahrer, Bewahrer – wir sind kein Chor, doch gemeinsam sind wir verdammt schwer zu ignor’. Nicht perfekt, nicht heilig, nicht immer gescheit, doch füreinander da – zu jeder Zeit. Also heb dein Glas, egal wie schief, auf Freundschaft, die bleibt, wenn alles zerbricht. Denn Welten kann man verlieren, das stimmt – doch solange wir uns haben, sind wir Bewahrer genug. Bewahrer genug. Bewahrer genug. Bewahrer genug. Bewahrer, Bewahrer – hebt die Gläser hoch,auf Fehler, auf Freundschaft, auf „trotzdem doch“. Wir retten nicht alles, wir retten uns selbst,und manchmal reicht das – für diese Welt.