
Die Stimme der Dämmerzeit
[Intro] Als die Welt noch jünger war, klang jedes Blatt, als wär's ein Jahr. Da sang das Haus von Linyavé, von Klänge getragen über die weite See. Als Worte noch Magie bedeut'n, sangen wir von Liedern, die sich selbst erneu'rn. [Verse 1] Mein Vater, hart wie Stahl und Klang, sein Wort ist Maß, sein Blick ist Zwang. Er schlägt den Tackt, den alle spür'n, lässt selbst den Sturm den Rhythmus fühl'n. Seine Trommeln führen Krieger in die Schlacht, bis selbst der Himmel niederkracht! [Chorus] Ich bin die Stimme der Dämmerzeit, die zwischen Licht und Schatten schreit. Mein Lied ist süß, doch brennt darin, der Zweifel, wer ich wirklich bin. Des Vaters Stolz, der Mut der Frau, in mir vermischt zu fremdem Tau. Ich frage leis, wenn keiner spricht: Ist Freude Fehl, wenn Ordnung bricht? [Verse 2] Und meine Mutter, sanft und leis, ihr Lächeln bricht des Donners Kreis. Sie spricht mit Händen, warm und klar, wie Wind, der über Saiten war. Sie weiß, kein Lied bleibt verweht, wenn Herz den Takt des Lebens schlägt. [Chorus] Ich bin die Stimme der Dämmerzeit, die zwischen Licht und Schatten schreit. Mein Lied ist süß, doch brennt darin, der Zweifel, wer ich wirklich bin. Des Vaters Stolz, der Mut der Frau, in mir vermischt zu fremdem Tau. Ich frage leis, wenn keiner spricht: Ist Freude Fehl, wenn Ordnung bricht? [Bridge] Mein Bruder, still wie Nacht und Glanz, dreht sich allein im Dämmertanz. Sein Spiel, so leise, fast wie der Wind, trägt Träume fort, die sonst zerrinnt. Er sucht nach Lob, nach Blick, nach , nach Licht, doch findet nur des Schattens Pflicht. In ihm, ich spür's, erklingt der Tag, den unser Haus ersehnen mag. [Final Chorus] Ich bin die Stimme der Dämmerzeit, die zwischen Licht und Schatten schreit. Mein Lied ist süß, doch brennt darin, der Zweifel, wer ich wirklich bin. Des Vaters Stolz, der Mut der Frau, in mir vermischt zu fremdem Tau. Ich frage leis, wenn keiner spricht: Ist Freude Fehl, wenn Ordnung bricht? [Coda] Und wenn die Welt im Schatten ruht, erklingt noch immer unser Ruf. Die Lieder fliegen, leise, weit, tragen Erinnerung von alter Zeit. Kein Sturm vermag sie je zu brechen, kein Schweigen kann sie ganz verstecken. So klingt in uns, was nie vergeht, das Haus, das singt und ewig lebt!

