
[Intro] Ich stehe vor dem offenen Kühlschrank. Das Licht blendet. Ich weiß, ich wollte etwas. Es war wichtig. Glaube ich. Aber jetzt sehe ich nur noch das Muster, das die Kondensstreifen an der Butterpackung bilden. Der Ton ist aus, der Film läuft... [Verse 1] Die Welt um mich ist laut, doch in mir drin ist Nebel Ein sanftes, dichtes Grau, das hebelt alle Regeln aus. Ich sitz im Meeting, die Lippen bewegen sich, ich nicke brav Doch meine Gedanken sind schon längst auf einem Schiff und schlafen Aus fünf Minuten wird 'ne Stunde, die ich ins Leere starre Ich verlier den Faden mitten im Satz, wie eine alte Gitarre Hab den Termin vergessen, den ich mir dreimal notiert hab (stand da wirklich) Und mich für meine angebliche Faulheit selbst therapiert [Pre-Chorus] Alle sehen die Stille, die Verträumte, die so entspannt da sitzt Sie sehen nicht den Kampf im Innern, die tausend Blitze, die ich besitz' Sie sagen "Du bist so ruhig!", als wär's ein Kompliment für Frieden Sie wissen nichts vom Orchester, das die Stille in mir übertönt. [Chorus] Das ist der Stummfilm in mei'm Kopf, schwarz-weiß-Bilder jagen sich Die Welt da draußen redet, doch der Ton erreicht mich nicht (kein bisschen) Ich will doch nur den Anschluss finden, einmal im Jetzt ankommen Doch werd von einer Tagträumerei ins nächste Nichts mitgenommen Bin ich zu einer Philosophin auserkoren? Find ich den Sinn des Lebens oder hab den Faden wieder verloren? Das ist der Stummfilm in mei'm Kopf, meine Dauervorstellung Kein Popcorn, keine Pause, nur die stumme Handlung [Verse 2] Ein Stapel ungeöffneter Post ist mein persönlicher Mount Everest Jeder Brief ein stummer Vorwurf, der mich innerlich zerfrisst Doch dann seh ich, wie das Licht durch ein Glas Wasser bricht Und kann für eine Stunde schreiben, ein ganzes Gedicht Ich tauche tief in Themen ein, die grade niemand braucht Hab die Geschichte des Knopfes bis ins Detail aufgesaugt Die innere Stimme flüstert, ich wär faul und ignorant Während ich mit meinen Gedanken eine neue Welt gespannt [Pre-Chorus] Sie sagen "Wie kannst du das vergessen?", mit einem leichten Stirnrunzeln Als könnt ich meine Gedanken einfach so an der Leine schubsen Sie sehen nicht die Anstrengung, die es kostet, hier zu sein Und nicht in den Kaninchenbau zu fallen, so tief und ganz allein Und nicht in den Kaninchenbau zu fallen, so tief und ganz allein [Chorus] Das ist der Stummfilm in mei'm Kopf, schwarz-weiß-Bilder jagen sich Die Welt da draußen redet, doch der Ton erreicht mich nicht (kein bisschen) Ich will doch nur den Anschluss finden, einmal im Jetzt ankommen Doch werd von einer Tagträumerei ins nächste Nichts mitgenommen Bin ich zu einer Philosophin auserkoren? Find ich den Sinn des Lebens oder hab den Faden wieder verloren? Das ist der Stummfilm in mei'm Kopf, meine Dauervorstellung Kein Popcorn, keine Pause, nur die stumme Handlung [Bridge] Und manchmal wünsch ich mir, der Film-Projektor geht mal aus Nur für fünf Minuten Stille in diesem Gedanken-Haus Keine neuen Szenen, keine Schnitte, keinen Plot-Twist Nur ein scharfes Bild. Nur das, was wirklich ist. Was, wenn in mir drin einfach was fehlt? Ein Kabel, das die Reize richtig zählt? [Chorus] Ja, das ist der Stummfilm in mei'm Kopf, die Bilder gehören zu mir Ich bin nicht abwesend, nein, ich bin nur woanders hier Die Welt da draußen redet, und manchmal hör ich kurz hin Bevor der nächste Schnitt in meinem Kopf den nächsten Sinn gewinnt Ich bin 'ne Meisterin im Träumen und 'ne Anfängerin im Tun Vielleicht lass ich den Faden einfach mal bewusst in Frieden ruh'n Das ist mein Stummfilm, meine Welt, sie ist vielleicht nicht laut Aber sie ist die einzige, die ich mir je gebaut hab... # Disclaimer: AI-generated - this song and the cover art/video was created by or with the help of AI, in accordance with Art. 50 EU AI Act.

