[Refrain] Wien schläft nicht, es atmet nur schwer, Ich lauf durch die Gassen und der Kopf wird nicht leer. Zwischen Lichtermeer, Pflasterstein und Straßenbahn, Zieh ich meine Runden auf dem gleichen alten Plan. [Strophe] Die Donau glänzt dunkel, die Luft riecht nach Sommer, Jeder Gedanke zieht Kreise wie ’ne alte Nummer. Die Stadt gibt dir gar nichts und nimmt dir manchmal viel, Doch um zwei Uhr nachts ist das hier mein einziges Ziel. [Refrain] Schweiß auf der Stirn und Staub auf den Schuh’n, Ich hab keine Zeit, um mich heute auszuruh’n. Sie wollen sehen, wie ich falle, doch ich stehe wieder auf, Egal was da kommt, ich nehm es in Kauf. [Strophe] Narben an den Händen, aber Stolz in der Brust, Ich hab nie gelernt, wie man einfach aufgibt oder muss. Jeder Rückschlag war Treibstoff, jeder Stein auf dem Weg War nur ein Fundament, auf dem ich heute steh. [Refrain] Wo sind die Jahre hin, wo ist die Zeit? Wir waren Kinder und die Welt war so weit. Kein Stress im Kopf, nur der Ball auf dem Platz, Heute suchen wir alle nach dem gleichen alten Schatz. [Strophe] Die Knie aufgeschürft, die Sonne ging unter, Wir hatten kein Geld, doch die Träume waren bunter. Ein paar alte Freunde, die man heute kaum noch sieht, Doch die Erinnerung bleibt wie ein altes Lied


