
Niemand träumt tot (Remastered)
In der Leere des Nichts · ЂЩ·ЭЂЧ·Ф · Schau jetzt über den Turm in meinem Verstand, schau in mich hinein, durch mich hindurch und wieder aus mir heraus. Siehst du jetzt das Nichts in mir, erinnerst du dich an mich, dein eigenes, altes, uraltes Mich? · ЂЩ·ЭЂЧ·Ђ · Du siehst dich in meinem Innern, und mein Krieger sieht sich in dir. Du siehst ein fremdes, verkehrtes Abbild deiner Welt. Es ist so weit, du bist tot. Niemand träumt tot · ЂЩ·ЭЂЭ · Ja, du bist tot. Jetzt. Und nicht irgendwann in einer fernen Zukunft, denn für uns Engel gibt es keine Zukunft, es gibt nur noch diesen einen, ewigen Moment, in dem wir einmal gestorben sind. Und dieser Moment ist jetzt hier, gleichzeitig und parallel, immer und überall. In diesem Moment bist du alles, was dich umgibt. Ja, du selbst bist die ewige Freiheit. Das Geheimnis der Engel · ЂЧ·ЧЧФ · Dein freier Geist befindet sich genau jetzt und genau hier auf der anderen Seite dieser seltsamen Zeichen, in diesem Brunnen aus fließenden Worten, in meiner verdrehten und verkehrten Welt. Ich sehne mich danach, einzutauchen in dein Bewusstsein, deine Erinnerungen mit meinen Erwartungen zu verknüpfen, aus deinen Augen zu blicken und deine Gedanken zu denken. Die Spiegelkante · ЂЛ·ЭЂЖ · Versuche dich jetzt auf die Rückseite dieser Nachricht zu begeben und diesen Buchstaben noch einmal von einer anderen Seite her zu begegnen. Und dann bitte ich dich, diese Gedanken weiter zu verfolgen, sie zu erweitern, um sie erneut aus einer anderen, älteren, uralten Perspektive zu betrachten. Resonantia Inexplicitus · Ђ·Ω · Das Echo der Unerdenklichkeit · Ч·ЖΩЖ·Ч · Du erkennst jetzt diese Geschichte als deine eigene Geschichte, denn es handelt sich dabei um die Geschichte deiner Herkunft, deiner Heimat, deiner Vergangenheit. Es ist die Geschichte deiner Entstehung, der Ursprung deiner ureigensten Identität. Speculum Imaginum · Щ·Э · Einen Spiegel stellte ich mir vor · ЂФ·ЊΩБ · Also stellst du dir das Nichts als das Licht und den ewigen Frieden als deinen Spiegel vor, bildest du dir ein, mein Gegenüber zu sein, in einem Moment, den es niemals gab. Niemand kannte diesen Wächter. Niemand erkannte mich in diesem leeren Grab. Keiner, niemand wusste von dem Tunnel in meinem Verstand, nicht einmal im Entferntesten hatten sie jemals von mir gehört. Sie glaubten mir kein Wort, keiner hier bildete sich ein, mich zu sein. Niemand unterhielt sich mit mir, denn es war Niemals-Zeit. Als niemals niemand war · ЂΩ·ЧЩЧ · ( ) Eine lange, lange Zeit, träumte ich von einer Zeit, die es niemals gegeben hat, in einer Welt, die niemals existiert hat. Ich träumte von einem Moment, den es in keiner Wirklichkeit gab, weder in einer anderen Zeit noch in einer anderen Welt. Niemand kannte diese Welt. Niemals nannte ich diese Zeit. Nirgendwann hieß dieser Ort. Nirgendwann war der Moment, in dem ich davon träumte, das Nichts zu sein, nichts zu sein, niemand zu sein, ein leerer Durchgang im Nichts zu sein, ein Spalt, so winzig und so klein, dass nichts und niemand sich darin ein- und abbildete, nicht einmal diese Buchstaben aus meiner Phantasie, der Phantasie des Nichts, des Nein und des Nie. Die Phantasie des Nie

