
[Verse 1] Du liest den Wind aus fremden Fahnen, du fragst nicht mehr, wohin es geht. Du schwimmst im Strom von großen Namen, bis niemand deinen Namen kennt. Du nennst es Meinung, nennst es Glauben, doch alles hat man dir verkauft. Sie müssen dir nicht einmal rauben — du gibst dich freiwillig darauf. [Chorus] Du weißt genau, was du machen musst. Du bist einе Bockwurst. Du bist einе Bockwurst. Du läufst im Kreis und nennst es Lust, du bist einе Bockwurst, du bist einе Bockwurst. [Verse 2] Sie legen Senf auf deine Seele, sie drehen dich im heißen Fett. Du lächelst noch, wenn sie befehlen, und findest deinen Käfig nett. Du sagst: „So machen’s doch die andern“, und glaubst, das wäre schon Verstand. Doch wer verlernt, allein zu wandern, frisst irgendwann aus fremder Hand. [Chorus] Du weißt genau, was du machen musst. Du bist einе Bockwurst. Du bist einе Bockwurst. Du schwimmst dahin im fremden Fluss, du bist einе Bockwurst, du bist einе Bockwurst. [Bridge] Kein Wolf, kein Held, kein freier Geist, nur Fleisch im warmen Imbisslicht. Du merkst nicht mal, wie man dich aufspießt — und denkst noch, dass du es genießt. [Final Chorus] Du weißt genau, was du machen musst. Du bist einе Bockwurst. Du bist einе Bockwurst. Und wenn du glaubst, du denkst bewusst — du bist einе Bockwurst, du bist einе Bockwurst.

