(Strophe 1) Ich krieg’ meinen Lohn, doch bevor ich ihn seh’ Hat der Staat schon die HĂ€lfte – „na, vielen Dank, o weh!“ Dann zahl’ ich Mehrwertsteuer, weil ich was einkaufen will, Mineralölsteuer, wenn ich tank’ – und das ziemlich viel. (Strophe 2) Auf den Strom zahl’ ich Steuer, auf den MĂŒll auch noch drauf, Rundfunkbeitrag, ob ich will oder nicht – welch’ Lauf! Dann kommt die Grundsteuer fĂŒr mein kleines StĂŒck Land, Und wenn ich sterb’, hol’n sie’s nochmal mit der Erbschaft in die Hand. (Refrain) Steuern sind Raub, oh Steuern sind Raub, Sie nehmen es dir, und sie lachen noch laut. Steuern sind Raub, oh Steuern sind Raub, FĂŒnfmal versteuern – der Wahnsinn ist erlaubt! (Strophe 3) Hundesteuer, weil Bello so brav auf der Wiese liegt, Tabaksteuer, falls ich mal ’ne Kippe krieg. Alkoholsteuer, Schaumweinsteuer – und falls du Kaffee magst, Kommt die Kaffeesteuer, dass du doppelt bezahlst. (Bridge) Du zahlst fĂŒrs Auto Kfz-Steuer, Dann noch Maut, als ob’s noch nicht teuer. CO₂, Verpackung, Zucker im Tee – Sogar auf Regen wollen sie bald ’ne Fii! (Strophe 4 – Auflösung „Neue Welt“)** Doch eines Tags wachen wir alle gemeinsam auf, Die Steuern verschwinden – und zwar mit Applaus. Kein Raub mehr vom Lohn, keine Hand in der Tasche, Nur freie Menschen, und GemĂŒse aus der eigenen Marsche. (Finaler Refrain)** Keine Steuern mehr – wir lachen so laut, Alles gehört uns, nichts wird geklaut. In der neuen Welt zĂ€hlt Liebe statt Geld, Und jeder hat Zeit – fĂŒr Familie und Feld.