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Schlaf nun, Nachtwolf

[Intro: soft music box, distant piano, low cello, nocturnal ambience] [Spoken Intro: deep male voice, calm and close] Auch ein Wolf, der jede Nacht durchwandert, darf irgendwann die Augen schließen. Der Rabe bleibt. Und heute musst du keinen Weg mehr finden. [Verse 1: intimate male baritone, gentle and restrained] Leg deine müden Pfoten nieder, der Wald verlangt heut nichts von dir. Kein ferner Ruf zieht durch die Bäume, kein kalter Wind verfolgt dich hier. Der Mond liegt still auf deinem Felle, die Nacht deckt deine Narben zu. Und zwischen Moos und alten Wurzeln findet selbst dein Herz zur Ruh. [Chorus: warm dark lullaby, soft strings] Schlaf nun, Nachtwolf, schlaf ganz still. Die Nacht bewahrt dich, wenn die Welt es nicht mehr will. Schlaf nun, Nachtwolf, fürchte dich nicht mehr. Der Rabe hält die Wache, und dein Herz wird langsam schwer. [Verse 2: deep tender vocal, piano and cello] Du musst nicht immer weiterlaufen, nicht jede Spur führt dich nach Haus. Lass deine alten Wunden schweigen, ruh dich unter Sternen aus. Was dich am Tage nicht gefunden, kennt in der Nacht noch deinen Namen. Und all die Träume, die zerbrachen, dürfen leise wieder atmen. [Chorus: slightly fuller, gentle male baritone] Schlaf nun, Nachtwolf, schlaf ganz still. Die Nacht bewahrt dich, wenn die Welt es nicht mehr will. Schlaf nun, Nachtwolf, fürchte dich nicht mehr. Der Rabe hält die Wache, und dein Herz wird langsam schwer. [Instrumental Interlude: music box melody, mournful cello, distant raven wings] [Bridge: almost whispered, sparse piano] Wenn deine Pfoten im Traum noch wandern, folg dem Licht am Waldesrand. Dort wartet hinter dunklen Bäumen ein Feuer, das nur dich erkannt. Und solltest du den Weg verlieren, zieht über dir der Rabe Kreise. Er trägt dich durch die tiefste Nacht und führt dich heimwärts – still und leise. [Final Chorus: warm orchestral embrace, restrained and emotional] Schlaf nun, Nachtwolf, schlaf ganz still. Die Nacht bewahrt dich, weil sie dich bewahren will. Schlaf nun, Nachtwolf, du bist nicht mehr allein. Der Rabe hält die Wache. Bis der Morgen dich berührt. [Outro: music box and cello fading into forest ambience] [Spoken: deep male voice, nearly whispered] Schlaf nur. Der Rabe bleibt.