
„BIS 18 – KEIN GELDAUTOMAT“ [Strophe 1] Jeden Monat Unterhalt, pünktlich auf dem Konto, Vater zahlt und zahlt – Monat für Monat, nonstop. „Fürs Kind“, heißt es immer – und genau das soll es sein, doch bei der Verwendung fragt man sich: Muss das alles transparent sein? Jahre gehen vorbei, die Überweisung läuft, und der Vater fragt sich, ob die Last sich fair verteilt. Keine Behauptung, nur ’ne Frage, die im Raum steht: Ob Verantwortung wirklich auf beiden Seiten besteht. [Refrain] Bis zum 18., immer schön bezahlen, doch Verantwortung lässt sich nicht einfach delegieren. Wird das Kind volljährig, wird neu gerechnet, neu geschaut, auf einmal wird die Last auf beide Eltern aufgebaut. Wenn vorher alles klar war, warum wird’s plötzlich still? Wenn beide zahlen sollen, dann doch so, wie es das Recht will. Unterhalt ist fürs Kind – das sollte jedem klar sein, kein Elternteil sollte daraus einen persönlichen Vorteil zieh’n. [Strophe 2] Jahrelang heißt es: „Du musst zahlen, das ist Pflicht!“ Doch dieselbe Verantwortung gilt später eben nicht nur für einen nicht. Ab Volljährigkeit zählen Einkommen und Bedarf, und die Verteilung wird nach den gesetzlichen Regeln gemacht. Wenn dann kein Antrag gestellt wird, stellt sich die Frage: Liegt es an den Umständen oder an einer anderen Lage? Ich behaupte hier nichts – ich fordere nur Transparenz, denn bei Geld und Verantwortung braucht’s nachvollziehbare Konsequenz. [Refrain] Bis zum 18., immer schön bezahlen, doch Verantwortung lässt sich nicht einfach delegieren. Wird das Kind volljährig, wird neu gerechnet, neu geschaut, auf einmal wird die Last auf beide Eltern aufgebaut. Wenn vorher alles klar war, warum wird’s plötzlich still? Wenn beide zahlen sollen, dann doch so, wie es das Recht will. Unterhalt ist fürs Kind – das sollte jedem klar sein, kein Elternteil sollte daraus einen persönlichen Vorteil zieh’n. [Strophe 3] Es geht nicht gegen Mutter, es geht nicht gegen Kind, es geht um gleiche Maßstäbe, die für beide Eltern sind. Nicht „Mama gegen Papa“, nicht Schuld und nicht Gericht, sondern: Was ist tatsächlich fair – und was davon entspricht der Pflicht? Wenn Fragen offenbleiben, darf man sie doch stellen, ohne gleich mit Vorwürfen die Fronten aufzuhellen. Denn wer Transparenz verlangt, der meint damit doch nur: Gleiche Regeln für alle – und nachvollziehbare Struktur. [Refrain] Bis zum 18., immer schön bezahlen, doch Verantwortung lässt sich nicht einfach delegieren. Wird das Kind volljährig, wird neu gerechnet, neu geschaut, auf einmal wird die Last auf beide Eltern aufgebaut. Wenn vorher alles klar war, warum wird’s plötzlich still? Wenn beide zahlen sollen, dann doch so, wie es das Recht will. Unterhalt ist fürs Kind – das sollte jedem klar sein, kein Elternteil sollte daraus einen persönlichen Vorteil zieh’n. [Strophe 4] Achtzehn Jahre später beginnt ein neuer Abschnitt, Volljährigkeit bedeutet: Jetzt zählt der neue Rechtsanspruch. Nicht „Mama sagt“, nicht „Papa meint“, sondern Fakten auf den Tisch, Einkommen, Bedarf und Situation – transparent und sachlich. Wer Verantwortung fordert, sollte sie auch akzeptieren, und beide Eltern sollten ihre tatsächliche Pflicht erfüllen. Das Kind bleibt Mittelpunkt – genau darum geht es hier: Nicht um Gewinner oder Verlierer, sondern um Fairness und Papier. [Letzter Refrain] Bis zum 18., jeden Monat wird gezahlt, doch danach wird die Verantwortung neu verteilt und berechnet. Beide Eltern tragen – wenn die Voraussetzungen besteh’n, so sollte es nach den gesetzlichen Regeln weitergeh’n. Kein Geldautomat, kein persönlicher Sponsor, Unterhalt hat einen Zweck und der steht im Fokus. Nicht gegen die Mutter, nicht gegen den Vater – gleiche Regeln für beide, das ist die Ansage!

