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Wer zieht noch an mir?

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zu diesem Song inspirierten mich meine Schwester und meine Nichte. Mein Bruder mag ihn sehr. [Verse 1] Am Anfang merke ich es nicht, es kommt nicht mit einem Schlag. Nur ein Schritt, den ich weg ließ, nur ein Wort, das ich nicht sag. Ein bisschen weniger Aufstehen, ein bisschen weniger weit. Man nennt es "Lebenserfahrung", doch manchmal ist es Müdigkeit. Man sagt: "So ist es eben, jeder Weg hat seinen Preis." [breakdown] [rubato:] Und während ich mich dran gewöhn' [intensify, rise:] wird aus --- steter --- Last ein --- Kreis. [pause:] [breath:] *FLH* [Pre-Chorus] [rise:] Wer zieht noch an mir? [release:] Und wohin zieht es dich? [build:] Bist du noch auf deinem Weg [urgent:] oder verlierst du dich? [Chorus: awakening, driving, full voice] Zwischen Annehmen und Aufgeben, zwischen Frieden und Verzicht, liegt ein schmaler Streifen Leben, doch im Dunkeln siehst du's nicht. Ich will nicht gegen alles kämpfen, ich will nicht immer schneller sein. Doch ich will noch spüren können: Diese Richtung wählte ich. (Diese Richtung wählte ich) [Verse 2] Es gibt Kräfte, die mich tragen, und Kräfte, die mich halten. Manche öffnen neue Türen, manche lassen mich nur warten. Die Gewohnheit kennt mein Zuhause, sie kennt jeden alten Raum. Sie sagt: "Bleib hier, du weißt doch, was du hast und was du brauchst." Doch irgendwo bleibt dieses Fragen, das nicht einfach stumm wird, dann: [breakdown] [rubato:] Eine Stimme, tiefes Klagen, [intensify, rise:] dass --- Leben --- auch anders --- kann. [pause:] [breath:] *FLH* [Pre-Chorus] [rise:] Wer zieht noch an mir? [release:] Und wohin zieht es dich? [build:] Bist du noch auf deinem Weg [urgent:] oder verlierst du dich? [Chorus: awakening, driving, full voice] Zwischen Annehmen und Aufgeben, zwischen Frieden und Verzicht, liegt ein schmaler Streifen Leben, doch im Dunkeln siehst du's nicht. Ich will nicht gegen alles kämpfen, ich will nicht immer schneller sein. Doch ich will noch spüren können: Diese Richtung wählte ich. (wählte ich) (wählte ich) [Verse 3] Vielleicht ist nicht jede Veränderung ein Kampf gegen die Zeit. Vielleicht ist die größte Freiheit die eigene Ehrlichkeit. Nicht fragen: "Wie bleibe ich dieselbe?" Nicht fragen: "Was war ich mal?" Sondern: "Welche Kraft in mir führt mich durch den nächsten Tag?" [Bridge: half-spoken] "Jeden Tag ein bisschen sterben" – kann ein tiefer Satz schon sein. Wenn er heißt: "Lass los, was vorbei ist, und nimm die Endlichkeit hinein." Doch wenn er nur noch bedeutet: "Gewöhn dich an den Verlust", [breakdown] [rubato:] wird aus falsch verstand'ner Weisheit [intensify, rise:] eine --- Maske --- für den --- Frust. [pause:] [breath:] *FLH* [Pre-Chorus] [rise:] Wer zieht noch an mir? [release:] Und wohin zieht es dich? [build:] Bist du noch auf deinem Weg [urgent:] oder verlierst du dich? [Final Chorus: awakening, driving, full voice] Zwischen Annehmen und Aufgeben, zwischen Frieden und Verzicht, liegt ein schmaler Streifen Leben, doch im Dunkeln siehst du's nicht. Ich will nicht alles ändern, ich will nicht alles neu. Doch solange etwas in mir zieht, bleibt mein Leben mir noch treu. (Noch treu) [Outro] Denn irgendwann wird jeder müde, irgendwann wird jeder still. Doch solange etwas in mir zieht, weiß ich, dass ich leben will.