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Rebel Girl FM – Advent, Advent, der Wahnsinn brennt

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V5

[intro] Rebel Girl FM dreht auf, der Schnee fällt viel zu laut, Die Stadt riecht nach Zimt und falscher Heiligkeit – vertraut. Sie zündet keine Kerze an, sie zündet höchstens Rauch, und lacht, wenn draußen einer „Frohe Weihnacht!“ haucht. [verse1] Sie spielt kein „Last Christmas“, sie spielt nur den Krach, von Punk, der in der Hölle singt – und keiner lacht. Der Nikolaus hat Burnout, die Engel sind im Streik, und Rebel Girl FM sagt: „Schön, dass ihr’s begreift!“ [verse2] Die Straßen glänzen golden, ihr Magen rebelliert, vom ganzen Glühwein-Gedudel, das ihr Hirn infiziert. Sie moderiert mit Whiskey-Stimme und Zynismus pur, „Hier spricht der Grinch mit Lippenstift – willkommen zur Tortur.“ [verse3] Die Kinder träumen Zucker, die Eltern Amazon, sie lacht und sagt: „Na super, das ist Tradition!“ Ein Countdown bis zur Nervenklinik mit Tür-chen jeden Tag, „Adventskalender voller Stress – ich liebe diese Plag.“ [Pre-chorus] Sie schmeißt Lametta in den Müll und nennt’s moderne Kunst, singt über Weihnachtssuizid – ganz ohne falsche Gunst. Ihr Studio blinkt in Rot, der Server stöhnt im Takt, draußen singt man von Frieden – was für ein Akt. [Chorus1] „Hier spricht Rebel Girl FM, die Stimme ohne Gnade, wir feiern heute gar nichts – und das ist nicht mal Schade!“ Die Playlist voller Dissonanz, der Bass wie Donnerhall, ein Gegengift zu „Jingle Bells“ – mit Chaos überall. [Chorus2] Sie sagt: „Ich mag die Kerzen nur, wenn sie was verbrennen!“ und meint dabei die Deko – samt den Weihnachts- Männern. Die Hörer schreiben „Du bist krank“, sie lacht und nimmt nen Schluck, „Demaskiert, ihr Heuchler – das ist der beste Druck.“ [verse4] Im Studio hängt ein Adventskranz – aus Kabel und Draht, jede LED flackert, als Nervenzusammenbruch naht. Die Plätzchen sind verkohlt, der Kaffee schmeckt nach Gift, doch ihre Stimme süß wie ein Sarkasmus-Hit. [Chorus3] „Es schneit, oh wie poetisch“, sagt sie ins Mikro trocken, „als würd der Himmel kotzen auf all die Weihnachtssocken.“ Ein Chor singt draußen schräge Töne, sie dreht’s auf zehn Dezibel, „Wenn schon Schmerz, dann bitte echt – nicht sentimental!“ [bridge] Das Radio bebt, Saiten schreien, Nacht wird laut, Rebel Girl FM hat nie an Wunder geglaubt. Nur an die Macht des Klangs, der alles übertönt, wenn selbst die Heiligkeit im Plastikbaum nur stöhnt. [chorus4] Sie ruft: „Liebe Gemeinde, euer Glühwein ist vergoren! Die Frohe Botschaft: Die Welt ist längst verloren.“ Ein Donner in der Leitung, der Strom geht kurz mal aus, sie grinst: „Siehste, Baby, mach Weihnachten daraus!“ [verse5] Die Playlist springt auf Black Sabbath – „War Pigs“ erklingt, draußen tanzt ein Rentier, das betrunken singt. Die Moderatorin schreit ins Mikro wie ein Fluch: „Advent, Advent – und keiner merkt die Lüge aus dem Buch!“ [verse6] Sie träumt von einem Winter ohne Deko und Gedicht, wo niemand aus dem Himmel „Friede“ zu uns spricht. 4 Wochen voller Leere, wären ihr Geschenke, kein Tannenduft, kein Klingeling – nur ehrliche Denke. [chorus5] Doch irgendwo im Studio flackert Licht im Kabelgrau, und sie murmelt leis' vertraut: „Na, Weihnachten, kenn dich genau.“ Rebel Girl FM grinst zynisch, kippt den Rest vom Glas, „So mag ich dich, Dezember – du bist nur dunkler Spaß.“ [outro1] Ein letzter Song erschallt, sie spricht mit kalter Lust: „Für jeden, der noch glaubt, sie hätt Weihnacht in der Brust – schalt mich ab, wenn’s dich stört – doch ich bleib hier, denn irgendwer muss sagen, was echt passiert.“ [outro2] Der Abspann läuft, der Himmel stumm, Rebel Girl FM – das Radio spielt nicht dumm Sie pustet bissig in die letzte Glut im Ton, „Advent, Advent – der Wahn brennt schon.“