
[Verse 1] Hoch auf dem gelben Wagen, fuhr man einst von Ort zu Ort. Was damals Tage brauchte, bringt uns heute rasch hinfort. Die Pferde sind verschwunden, doch viel schneller dreht die Welt. Wir rennen durch das Leben, wo nur noch das Tempo zählt. [Chorus] Wir fahren immer schneller, doch wann kommen wir noch an? Wir jagen durch die Tage, stets getrieben vom Programm. Wir gewinnen Zeit auf allen Wegen und verlieren sie dabei. Wir sollten öfter stehen bleiben – denn das Leben zieht vorbei. [Verse 2] Damals kannte man die Wege, jeden Gasthof, jedes Haus. Heute weist uns eine Karte jeden Schritt genauestens aus. Ein Brief brauchte einst Wochen, heute tippt man: „Bin gleich da.“ Alles geht in einem Augenblick – und nie ist Zeit mehr da. [Bridge] Die Wagen sehen anders aus, die alten Straßen wurden breit. Aus Briefen wurden Nachrichten, aus Tagen wurde kurze Zeit. Doch eines hat sich nie verändert, wie schnell die Welt sich dreht: Wir suchen Menschen, die uns halten, wenn unser Weg zu Ende geht. [Final Chorus] Die Welt wird sich noch weiterdrehen, und vieles ist schon morgen alt. Was heute nach der Zukunft aussieht, ist morgen schon Geschichte bald. Doch ganz egal, womit wir fahren, und wie schnell die Reise geht: Wir dürfen nicht vergessen zu leben, solange sich die Erde dreht. [Outro] Hoch auf dem gelben Wagen, fuhr man einst von Ort zu Ort. Die Welt hat sich seitdem verändert – und wir eilen immer fort. [Stopp End]

