Akustik-Intro (Getragene, traurige Akustikgitarre im Walzertakt, knisternder Wind) Februar. Der Frost bricht im Gehรถlz von Caures. Zweitausend Rohre warten stumm am Horizont. Ein Atemzug, der nach feuchtem Kalk schmeckt, bevor der Himmel brennt. Strophe 1 (Explosiver Einstieg: Schneller Crust-D-Beat, tiefes Death-Metal-Growlen) Trommelfeuer! Die Erde kocht und birst! Stahlgewitter frisst Fleisch und Gebein! Tote Hรถlzer, zerrissen, zersplittert im Schlamm, wir ersticken im Staub, eingegraben, verdammt! Acht Stunden Orkan โ€“ das Hirn zerspringt, wรคhrend der Regen aus Eisen uns lebend verschlingt! Refrain (Schleppender Black-Metal-Blastbeat, schneidende Tremolo-Gitarren, heiseres Kreischen) Verdun! Die Mรผhle aus Stein und Asche! Douaumont fรคllt, die Hoffnung verwest! Wir fรผttern den Trichter mit Atem und Blut, ein endloser Strom in die glรผhende Glut! Fleischwolf der Maas โ€“ kein Vor und Zurรผck, nur der Schlamm, der uns tief in die Hรถlle drรผckt! Strophe 2 (Dreckiger Crust-Punk-Rhythmus, kehlig und aggressiv gespuckt) Toter Mann! Hรถhe Dreihundertvier! Giftgas kriecht durch die Trichter wie zรคhes Geifer. Grรผnlicher Dunst, Masken auf, blind vor Qual, Kameraden ersticken im nassen Kanal! Phosgen frisst die Lunge, kein Wasser, kein Brot, wir trinken den Schlamm aus dem Schoss der Toten! Spaten gegen Bajonett โ€“ zerschlagene Schรคdel im Graben, nur noch Tiere, die blind nach Erlรถsung graben! Akustik-Zwischenspiel (Sanft gezupfte Nylonsaiten, unterlegt von tiefem Bass und leisem Flรผstern) Der Regen wรคscht die Gesichter nicht rein. Unter meinen Stiefeln splittern Knochen im Schlick. Freund und Feind, vermengt im selben Lehm. Niemand siegt hier. Niemand kehrt heim. Bridge (Tempo zieht massiv an: Rasender Black/Death-Groove, zweistimmige Vocals โ€“ Growl und Scream) Festung Vaux! Durst brennt wie Sรคure im Schlund! Taub vom Geschรผtzlรคrm, die Mauern zerborsten! PionierstรถรŸe! Flammenwerfer schlagen durch Rauch! Verkohltes Fleisch klebt an Beton und Schlauch! Verdun saugt uns auf, Knochenmehl mahlt der Berg, Soldaten als Schotter fรผr ein namenloses Werk! Outro (Akustikgitarre kehrt zurรผck, dissonante verzerrte Akkorde klingen im Hintergrund langsam aus) Dezemberwind. Siebenhunderttausend Narben im Tal. Das Schweigen legt sich auf Fleury und Maas. Kein Heldengrab. Kein Ruhm. Kein Licht. Nur nasser Boden, der niemals vergisst. (Ein letzter, erstickter Schrei verklingt im Feedback)