Ich liebt' einmal ein hübsches Kind, Ja lieb' es noch wie toll; Ich liebe meine artige Nell, Solang ich leben soll. Manch hübsches Mädchen sah ich schon, Und reichlich schön wie sie. Doch solch bescheidne Anmut, nein! Dergleichen sah ich nie. Ein hübsches Kind erfreut das Aug', Ich glaub' es, sicherlich; Doch mangelt etwas andres ihr, So passt sie nicht für mich. Doch Nellys Blick ist sanft und süß, Und, was das Beste ist, Bei aller Schönheit ist ihr Ruf So, dass man nichts vermisst. Sie kleidet reinlich sich und hübsch, Bescheiden und adrett, Und dann ist was in ihrem Gang, Es steht ihr alles nett. Ein buntes Kleid, ein sanfter Blick Das rührt das Herz zwar leicht; Doch Unschuld und Bescheidenheit Noch mehr als dies erweicht. Das ist's, was mir an Nell gefällt, Was mir bestrickt den Sinn. Drum bleibt sie stets in meiner Brust Alleinige Königin. Das ist's, was mir an Nell gefällt, Was mir bestrickt den Sinn. Drum bleibt sie stets in meiner Brust Alleinige Königin.