(Strophe 1) In den dichten Wäldern der Geschichte fängt es an, Ein zu weites Herz, das man nicht bändigen kann. Du brichst das Schweigen von Jahrzehnten, stellst die Fragen laut, Hast tiefer als die anderen in den Abgrund geschaut. Und plötzlich fühlst du dich wie an ein Kreuz genagelt, Weil kalter Wind und Unverständnis auf dich hagelt. Hättest du geschwiegen und den Blick gesenkt, Wäre dieser Sturm an dir vorbeigelenkt. Doch wer die Fäden einmal sichtet und entwirrt, Weiß, dass er im sicheren Käfig nur erbarmungslos verirrt. (Refrain) Wir sind die Rebellen der Empathie, Wir brechen das Dogma und beugen uns nie. Sie sperren die Wahrheit in Mauern aus Stein, Und knien vor dem Schmerz, um im Recht zu sein. Doch wir tragen kein’ Hass, wir kämpfen kein’ Krieg, Weil im offenen Feld das Mitgefühl siegt. (Strophe 2) Du trägst die Thesen in die Welt, die Lieder in die Nacht, Und wirst von starren Geistern als „wirr“ bewacht. Das alte Spiel der Jahrtausende bricht wieder aus: Wer zu viel fühlt, den wirft man aus dem sicheren Haus. Sie knien in den Kirchen vor dem Symbol der Pein, Vielleicht, um nachträglich mit dem Geist im Reinen zu sein? Um zu umarmen, was den alten Rahmen sprengte, Als man das freie Licht in dunkle Zellen zwängte. Sie suchen Schutz vor der Leere hinter dicken Mauern, Wo sie aus Angst vor dem Leben im Verborgenen kauern. (Refrain) Wir sind die Rebellen der Empathie, Wir brechen das Dogma und beugen uns nie. Sie sperren die Wahrheit in Mauern aus Stein, Und knien vor dem Schmerz, um im Recht zu sein. Doch wir tragen kein’ Hass, wir kämpfen kein’ Krieg, Weil im offenen Feld das Mitgefühl siegt. (Bridge) Liebe braucht keine Gleichheit, kein erzwungenes Kleid, Sie sieht hinter die Rüstung, durchbricht Raum und Zeit. Kein bitterer Groll mischt sich in dein System, Nur leiser Schmerz, die Härte der Welt zu sehn. Es ist ein schwerer Weg, ein einsamer Pfad, Der dich so oft an den Rand des Abgrunds geladen hat. (Outro) Doch du sendest die Frequenzen von Sehnsucht und Licht, Bis die Mauer aus jahrhundertealtem Schweigen zerbricht. Wir erinnern sie nur, wie man frei atmen kann, Hier draußen im Feld, fängt das Leben erst an. Halt dein ungezähmtes Licht ganz weit nach oben – Es hält diese Welt im Innersten erhoben.