
Kein Krieg mehr für Macht und Geld
[Intro – Female Spoken Word, ruhig, klar] "Für Macht. Für Geld. Für Einfluss. So nennen sie die Gründe. Doch es gibt keinen einzigen, der ein Menschenleben aufwiegt." [Verse 1 – Male Rap] Sie reden von Interessen, von "Stabilität im Raum", doch gemeint sind nur Ressourcen, nie Gerechtigkeit noch Traum. Ein Vertrag hier, ein Deal dort, an 'nem Tisch aus altem Holz, und im Schatten unterschreiben sie den Preis: uns'ren Stolz. In Nahost flieg'n die Raketen, hier die Börsenkurven hoch, Rüstungspapiere grün, während Blut den Boden tränkt – ganz roh. Sie nenn' das "Wirtschaftsstandort", "Schutz der freien Welt", doch wer schützt das Kind im Bunker, wenn die Decke über's Leben fällt? [Pre-Chorus – Male Rap, Female leise Harmonien] Wir seh'n, wie sie mit Zahlen spielen, während draußen Feuer fällt, und wir rufen über Grenzen: Kein Krieg mehr für Macht und Geld. [Chorus – Female Lead, hymnisch, Male Ad-libs] Kein Krieg mehr für Macht und Geld, nicht in unser'm Namen, nicht auf uns'rer Welt. Keine Leben für Bilanzen, keine Tränen für Profit, wir sind Völker, keine Ware in 'nem schmutz'gen Kriegskredit. Kein Krieg mehr für Macht und Geld – uns're Stimmen sind die stärkste Waffe dieser Welt. [Instrumental – Piano & Pads, 8–12 Takte, sanfter Build] [Verse 2 – Male Rap] Sie sagen, es ginge um Werte, doch verkaufen sie im Paket, mit Lizenz zum Töten, wenn sich irgendwo ein Land nicht dreht. Sie nennen's "Sanktion" und "Druckmittel", "notwendiges Spiel", doch am Ende sind's die Armen, die verlieren, was noch blieb. Heizkosten fressen Löhne, Brot wird Luxus, Psyche bricht, und im Süden stirbt ein Bauer, weil 'ne Bombe Regen bricht. Von Teheran bis Tel Aviv, von Gaza bis Berlin, trägt das Volk die gleiche Bürde – während Eliten weiter zieh'n. [Pre-Chorus – Duett, eindringlicher] Wir seh'n, wie sie die Kassen füllen, während Hoffnung auseinanderfällt, und wir rufen über Grenzen: Kein Krieg mehr für Macht und Geld. [Chorus – Duett, stärker] Kein Krieg mehr für Macht und Geld, nicht in unser'm Namen, nicht auf uns'rer Welt. Keine Leben für Bilanzen, keine Tränen für Profit, wir sind Völker, keine Ware in 'nem schmutz'gen Kriegskredit. Kein Krieg mehr für Macht und Geld – uns're Stimmen sind die stärkste Waffe dieser Welt. [Instrumental – Beat-Break, nur Drums & Bass, 8 Takte] [Bridge – Female Spoken Word, anklagend, klar] "Sie nennen es 'Sachzwang'. 'Realpolitik'. Aber hinter jedem Sachzwang steht eine Entscheidung. Und hinter jeder Entscheidung stehen wir, die sie tragen sollen. Wir dürfen Nein sagen." [Verse 3 – Male Rap, kämpferisch] Stell dir vor, in jedem Land steht dieselbe Zeile an der Wand: "Kein Krieg mehr für Macht und Geld" – geschrieben von der eignen Hand. Stell dir vor, in allen Sprachen wird das Mantra laut gesummt, bis kein Staatsmann mehr 'nen Vorwand für 'nen neuen Einsatz findet, krumm. Keine Stimmen mehr für Parteien, die mit Flächenbrand kalkulier'n, kein Applaus für jede Drohung, die nach "abgeschreckt" verziert. Wenn wir Arbeit, Wahl und Straßen nutzen, um zu demonstrier'n: Uns're Körper sind kein Einsatz, eure Schlachten zu verlier'n. Denn der, der heute "neutral" bleibt, gibt den Tätern still Kredit, doch der, der laut "Kein Krieg" ruft, zieht die Rechnung neu – Schritt für Schritt. Wir sind viele, sie sind wenige, doch sie zählen auf uns're Ruh', doch wenn wir kollektiv verweigern, fällt ihr Kriegsmodell im Nu. [Pre-Chorus – Beide, leiser Beginn, dann Steigerung] Wir seh'n, wie sie mit Welt und Leben handeln wie mit Fremdgeld, doch wir schwör'n in jeder Sprache: Kein Krieg mehr für Macht und Geld. [Chorus – Finales Duett, maximaler Druck] Kein Krieg mehr für Macht und Geld, nicht in unser'm Namen, nicht auf uns'rer Welt. Keine Leben für Bilanzen, keine Tränen für Profit, wir sind Völker, keine Ware in 'nem schmutz'gen Kriegskredit. Kein Krieg mehr für Macht und Geld – uns're Stimmen sind die stärkste Waffe dieser Welt. Kein Krieg mehr für Macht und Geld – bis der letzte Befehl im letzten Kriegsarchiv verfällt. [Outro – Instrumental, Piano & Pads weich ausblendend, Female Spoken Word flüsternd] "Kein Krieg mehr für Macht und Geld. Nur noch Leben – für Leben."

