
[Strophe 1] Im Schatten von der Burg, da flackert schon das Licht, Wir schleifen unsre Klingen, hörst du, wie der Boden bricht? Von Bamberg bis nach Fürth, das Feuer unsrer Seelen, Der Main tobt wie ein Tier – wir kommen, um zu zählen. [Pre-Refrain] Und München lacht – noch! – im goldnen Glanz, Doch Franken tanzt heut den Kriegs-Tanz. [Refrain] Franken brennt – und der Weißwurst friert, Das Leder kracht, der König verliert! Wir marschiern mit ’nem Krug in der Hand, Erobern das Bier – und dann ganz Bayernland! [Strophe 2] Die Löwen brüllen leise, der Dialekt gefriert, Wenn ein echter Franke mit dem Bier marschiert! Wir nehmen eure Maß, wir nehmen eure Krone, Und pflanzen auf der Wiesn unsre rote Fahne ohne Schone. [Pre-Refrain] Aus Würzburg zieht der Sturm ins Land, Die Brezen liegen schon verbrannt. [Refrain] Franken brennt – und die Maß steht still, Der Weißbierkönig fällt, ob er will oder nicht will! Kein „Servus“ mehr, nur „Bassd scho“ im Wind, Wenn Franken heut die Macht gewinnt! [Strophe 3] In Erlangen kocht das Bier, die Kessel schrein nach Ruh, Doch Franken kennt kein Ende – wir gießen’s über Minga zu! Der Pegnitz fließt aus Hopfen, die Glocken schlagen Sturm, Der Himmel färbt sich dunkelrot – es tobt der Franken-Turm! [Strophe 4] Im Audi aus Ingolstadt – der Fahrer schaut nervös, Denn auf der Brücke steht ein Franke, stolz und böse! „Des is koa Grenz, des is a Witz!“ Dann zieht er durch mit seinem Spitz! (Gitarrenriff – aggressiv, treibend) [Strophe 5] In Regensburg, da weint die Donau leis, weil fränkisch Blut durch Bayern fließt so heiß! Wir saufen aus den Kelchen eurer Macht, und lachen tief in eurer Pracht. [Strophe 6] Doch irgendwann, am Morgen drauf, zieht Rauch durch jedes Dorf hinauf. Ein Bayer steht da – barfuß, matt, und sagt: „Ihr Franken, des war stark, des war satt!“ Dann teilt man Bier, und lacht im Kreis, aus Feinden wird nur noch: „Na guat, dann bleibst!“ [Bridge] (spoken & distorted) „O Bayern, ihr wart satt vom Glanz, vom Maßkrug, Glorie und Ignoranz! Jetzt kommt der Norden eurer Seele, mit Rauchbier, Trotz und Rebellenseele!“ (Gitarren-Solo – düster, treibend, mit fränkischem Dialekt-Schrei:) „Nemm dei Brezn, i brauch sie ned!“ [Letzter Refrain] Franken brennt – und der Himmel lacht, Weil selbst der Herrgott heut’ mitmacht! Ein letzter Toast, auf Franken stolz, Der Süden fällt – im Donner aus Holz! [Outro – gesprochen, tief & böse] „Und wenn die Bayern wieder wach san, samma scho in Minga drin... mit an Seidla in der Hand.“ 🍺🔥

