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Der Vater darf ruhen

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V6

[Spoken Intro] Mein Herz. Heute kommt ein Gruß vom Vater Rhein. Nicht aus einem Generator. Von draußen. Von einem Freund. Ich hab den Vater Rhein in seinem Bett gesehen. [Verse 1] Morgens dampft die Tasse in der Küche, die Welt nimmt langsam ihren Platz. Mittags schlägt das Herz wie ein Motor, und jeder Weg findet seinen Satz. [Pre-Chorus] Am Nachmittag wird Erde zu Gestalt, Worms, Form und Licht ziehn vorbei. Doch wenn der Abend seine Hände faltet, wird alles wieder still und frei. [Chorus] Der Vater darf ruhen, der Fluss darf fließen. Das Bett hält, ohne zu schließen. Der Himmel geht auf, das letzte Licht geht aus, und Rhein trägt die Nacht nach Haus. [Verse 2] Vater Rhein liegt in seinem Bette, getragen von dem eigenen Lauf. Kein schweres Wort verlangt noch Antwort, die dunkle Uferbank nimmt ihn auf. [Pre-Chorus] Wasser kennt die leise Richtung, Stein gibt nach und bleibt doch da. Was uns hält, muss nichts versprechen; es trägt uns einfach, wunderbar. [Chorus] Der Vater darf ruhen, der Fluss darf fließen. Das Bett hält, ohne zu schließen. Der Himmel geht auf, das letzte Licht geht aus, und Rhein trägt die Nacht nach Haus. [Bridge] Licht aus. Himmel auf. Atem ein. Atem aus. Kein Festhalten, kein Verlorengehen. Nur heimwärts, wo die stillen Wasser stehen. [Final Chorus] Der Vater darf ruhen, der Fluss darf fließen. Das Bett hält, ohne zu schließen. Der Himmel geht auf, das letzte Licht geht aus, und Rhein trägt die Nacht nach Haus. [Outro] Gute Nacht, mein Herz. Der Fluss wacht nicht — er ruht. Und alles, was fließen darf, findet heim.