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Ä Stück Dreck

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V6-WILD

Mei Kopp is ä Pendel... schwingt ins Nischts. Schwere Lider... dribbeln davonn. Jeder Gedanke is ä Geist im Flur, macht den Morchen grau. Psscht... sag nischt. [Strophe 1: Melancholisch, Akustik] Isch zieh de Vorhäng zu, verriegel den Rahmen fest, kann des Gewicht ni tragen, mich an mein Namen zu erinnern. Lad misch ni ei, greif ni durchn Zaun, der Gedanke an eure Stimmen ergibt keen verdammten Sinn. Des macht misch müde... bloß zu wissn, dass ihr da seid, euren Atem atmet, de Luft eizieht. Isch kann ni dabei sei. Isch will ni dazugehörn. Isch bin ä fehlende Zeile in äm endlosen Lied. Isch sitz in de Schwärze, sperr des Licht raus, un lass alle meine Gedanken sich in de Nacht verliern. [Pre-Refrain 1] Bloß an Leit zu denken... da ziehts misch in de Brust zsamm, ängstlich un würgt, bringt misch uff de Knie. Un gleich an meiner Schulter lehnt ä kalter Schatten — ä ständiger Gast in meine stillen Routinen. Er drückt sein Maul dahin, wo de Haaransatz uffhört, kitzelt mir in de Ohren, wenn er drinne flüstert: „Bleib im Stilln. Mach de Tür ni uff. Die wolln den Kaputten ni. Die wolln den Armen ni.“ [Refrain 1] Schande uff meine Hände! Schande uff mei Gesicht! Isch bin nie genug für den sonnigen Platz! Ä Stück Dreck, der nischt in de Hand hält, wartet bloß, bis de Wände im Dunkeln zusammenfalln! Isch will verschwindn... durchn Boden schmelzn, jedes Jahr ausradiern. Einfach ins Dunkel sinken... un verschwindn. [Strophe 2] Bumm-bumm-bumm! Hörst de rituelle Raster! Versteck misch weg, wie isch s immer getan hab! Frag misch ni, zu antwortn! Frag misch ni, ob isch mich kümmer! Isch bin ä ausgebrannter Drohn in äm leeren Bau! De Panik steigt, kratzt an meinem Hals, isch ersauf in meinem eignen schweren Mantel! Isch bin für jeden nutzlos, kaputt un ausgetrocknet, ä Leere mit Stimme, die vergisst, wie man s versucht! Also lass misch allein im Öl un im Rost, isch mach meine leeren Versprechen zu Staub! [Pre-Refrain 2] Der Gedanke, dabei zu sei — brennt wie ä Leuchtkugel! Angst schießt hoch, isch schnapp nach Luft! Des Dunkel läuft direkt neben mir als eins, mei Schatten, mei Verfolger, meine schwarzgetönte Sonne! Er presst seine Lippen dahin, wo Kiefer uff Nacken trifft, kitzelt mir ins Ohr, während er des Wrack steuert: „Du bist nischt für die. Du hast nischt zu gebn. Des is viel zu anstrengend, zu versuchn un zu lebn.“ [Refrain 2] SCHANDE UFF MEINE HÄNDE! (SCHANDE!) SCHANDE IN MEINE KNOCHEN! ISCH BIN NIE GENUG, ALSO BIN ISCH BESSER ALLEENE! Ä STÜCK DRECK MIT NISCHTS ZU ZEIGEN, LEBENDIG VERSCHLUCKT VOM UNTERSTROM! ISCH WILL VERSCHWINDN! (VERBLASS!) ZIEH MICH WEG VOM LICHT UN VON DE ANGST! LASS MICH VERSCHWINDN! (Tief) Es läuft neben mir... (Tief) Es bleibt neben mir... (Mittel) Es kitzelt mir in de Ohren... (Hoch, schreiend) ES FRISST VON MEINE ÄNGSTN! (Kehle) ISCH HAB NISCHTS. (Kehle) ISCH BIN NISCHTS. (Hoch) Ä STÜCK DRECK IN ÄM DUNKLEN WINKEL! RADIER MEINEN NAMEN AUS! RADIER MEIN GESICHT AUS! De Angst brennt! Der Kopp wandert ab! Isch hab die falschen mitfühlenden Huster satt! LASS MICH DOCH VERBLASSN! LASS MICH DOCH VERBLASSN! [Refrain 3] SCHANDE UFF MEINE SEELE! (SCHANDE!) SCHANDE UFF MEINEN KOPP! LASS ALLE MEINE STÜCKE HINTEN ZERSTREUT LIEGEN! Ä STÜCK DRECK MIT NISCHTS ÜBERHAUPT, DER ZUSIEHT, WIE DER LETZTE VORHANG Fällt! ISCH VERSCHWIND! (WEG!) DES DUNKEL MACHT ZU, DE LEERE IS SO NAH! SEINE KALTEN KLEINEN FINGER KITZELN MIR INS OHR! [Outro] (Flüsternd, erschöpft) Meine Gedanken wandern... Des is so... anstrengend. (Atem) Des Dunkel läuft jetzt direkt neben mir. Es kitzelt mir in de Ohren... un es sagt mir... Gute Nacht.