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Viel Wasser ist geflossen

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V6-MINI

VIEL WASSER IST GEFLOSSEN Deutschrap · 88 BPM · emotional · düster · direkt [Intro] Die Trennung tat weh – doch die Scheidung war noch viel schlimmer. Zwanzig Jahre einfach vorbei. Und dich lässt das kalt. 🥶 [Strophe 1] Zwanzig Jahre Leben, einfach ausradiert, ohne einen Grund, ohne Worte, was passiert? Du streichst zwei Jahrzehnte einfach aus deinem Leben, als hätte es uns beide niemals gegeben. Viel Wasser ist den Fluss hinuntergeflossen, doch Ehrlichkeit von dir hab ich vergeblich gesucht. Keine klaren Worte, keine Antwort, kein Warum, nur Schweigen – und du drehst dich einfach um. Du spielst dieses Spiel, als wärst du ein Geist, verschwindest aus allem, sobald eine Antwort gefragt wird. Doch Vergangenheit verschwindet nicht durch Schweigen, und offene Fragen lassen sich nicht einfach verschweigen. [Refrain] Du lässt das kalt, doch mich hat es fast zerbrochen, zwanzig Jahre – und kein ehrliches Wort gesprochen. Ich will dich nicht zurück, das ist längst vorbei, doch warum kann ein normales Gespräch nicht sein? Kein Hass, keine Liebe, kein Zurück zu uns, nur klare Worte – ohne Ausflüchte, ohne Kunst. Viel Wasser ist geflossen, doch eine Frage bleibt: Warum fehlt bis heute die Ehrlichkeit? [Strophe 2] Du balancierst diese Last auf dem Rücken vom Kind, als müsste es tragen, was Erwachsene nicht sind. Welch schwere Last hat es eigentlich zu tragen, wenn Erwachsene schweigen statt miteinander zu fragen? Dir ist vielleicht alles egal, was zwischen uns passiert, doch irgendwann sieht man, was dieses Schweigen produziert. Dass ich dir egal bin, damit kann ich mittlerweile leben, ich hab gelernt, mein eigenes Leben weiterzuleben. Doch dass du dich nicht verhältst wie eine Erwachsene, und unser Kind dadurch belastet wird – das bleibt eine offene Wunde. Vielleicht stellt dir das Leben irgendwann die Rechnung, nicht aus Rache, sondern weil jede Handlung Konsequenzen hat. Ein Kind sollte niemals Vermittler zwischen Eltern sein, es sollte Kind sein dürfen – und nicht zwischen Fronten stehen. [Refrain] Du lässt das kalt, doch mich hat es fast zerbrochen, zwanzig Jahre – und kein ehrliches Wort gesprochen. Ich will dich nicht zurück, das ist längst vorbei, doch warum kann ein normales Gespräch nicht sein? Kein Hass, keine Liebe, kein Zurück zu uns, nur klare Worte – ohne Ausflüchte, ohne Kunst. Viel Wasser ist geflossen, doch eine Frage bleibt: Warum fehlt bis heute die Ehrlichkeit? [Strophe 3] Keiner will dich zurück – hör genau, was ich sage, ich will kein altes Leben und keine zweite Chance. Schau, was ich aus mir gemacht hab, schau mich an, ich bin weitergegangen und weiß jetzt, wer ich bin. Du bist breiter geworden – ich mein nicht deinen Körper, ich mein: Wir sind beide weitergegangen, jeder auf seine Weise. Du hast dein Leben, ich hab meins, keiner von uns braucht den andern zum Glücklichsein. Du hast keinen Vorteil für mein Leben, ich keinen für deins, also warum können wir nicht einfach vernünftig sein? Wir müssen keine Freunde werden, müssen uns nicht lieben, aber offene Fragen sollten offen geklärt werden. Kein Theater, keine Spielchen, keine Flucht, nur zwei Erwachsene, die miteinander reden – Punkt. [Bridge – ruhig] Ich will dich nicht zurück. Ich will kein altes „Wir“. Ich will keine neue Geschichte. Ich will nur, dass wir erwachsen miteinander reden. Für uns. Vor allem für unser Kind. [Strophe 4] Denn unser Kind wird irgendwann heiraten, und ich werde da sein – das kannst du erwarten. Ich werde diesen Tag nicht einfach verpassen, egal, was zwischen uns noch ungelöst geblieben ist. Doch glaubst du wirklich, an diesem Tag kommen keine Fragen? Glaubst du, unser Kind wird niemals wissen wollen, warum zwanzig Jahre einfach auseinanderfielen, warum manche Antworten bis heute fehlen? Dann kommt vielleicht die Frage: „Warum war das so?“ „Warum habt ihr nie geredet?“ – was sagst du dann bloß? Ich werde nicht für dich sprechen und auch nicht für dich lügen, denn die Wahrheit gehört nicht in irgendeinen Krieg. Das Kind soll nicht unsere Vergangenheit tragen, sondern seine eigene Zukunft leben und seine Fragen stellen dürfen. [Finaler Refrain – emotional und druckvoll] Du lässt das kalt, doch die Jahre bleiben stehen, zwanzig Jahre kann man nicht einfach wegdrehen. Ich will dich nicht zurück – das musst du verstehen, ich will nur, dass Erwachsene normal miteinander reden. Kein Hass, kein Krieg, kein Spiel mehr auf dem Rücken vom Kind, keine offenen Fragen, die irgendwann Antworten sind. Viel Wasser ist geflossen, doch eins bleibt bestehen: Man kann zwanzig Jahre löschen wollen – aber nicht ungeschehen machen. [Outro] Ich bin weitergegangen. Du bist weitergegangen. Wir haben beide unser eigenes Leben. Aber unser Kind bleibt unser gemeinsames Kapitel. Und irgendwann wird es Fragen stellen. Dann sollte wenigstens einer von uns ehrlich antworten können.