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Gudrun, lass uns gut tun!

[Intro – gesprochen, männlich] Gudrun … ich hab heute was mit dir vor. Nichts Großes. Nichts Teures. Nichts Vernünftiges. Wir tun uns gut! [Verse 1] Gudrun hat Geburtstag - zumindest laut Kalender, sie feiert lieber zweimal, das macht die Sache besser. Sie steht schon in der Küche, der Kuchen ist verbrannt, doch Gudrun sagt ganz trocken: „Das war so nicht geplant.“ Sie hat den Tisch gedeckt, für zwei, vielleicht auch drei, ich frag: „Wer kommt denn alles?“ Sie sagt: „Das ist einerlei.“ Denn wenn Gudrun Hunger hat, dann wird nicht lang gefragt, dann wird der Kühlschrank aufgemacht und alles weggejagt. [Pre-Chorus] Und wenn sie dann so grinst, weiß ich sofort Bescheid: Bei Gudrun wird aus „nur ein Bier“ ganz schnell ’ne halbe Ewigkeit. [Chorus] Gudrun, lass uns gut tun, wir haben heut nichts Besseres zu tun! Wir lachen, bis die Wände wackeln, und lassen einfach alles ruh’n! Gudrun, lass uns gut tun, denn du weißt genau, was ich brauch: Ein bisschen Unsinn, bisschen Wahnsinn und deinen Käsekuchen auch! [Verse 2] Gudrun fährt zum Einkaufen, sie braucht nur Brot und Milch. Zwei Stunden später kommt sie mit einem Gartenzwerg nach Haus. (Was ist das nur für ein Knilch? hahaha) Sie sagt: „Der war im Angebot, den musste ich jetzt haben!“ Ich sag: „Wir haben keinen Garten!“ Sie sagt: „Dann müssen wir einen graben!“ Der Zwerg steht jetzt im Wohnzimmer, direkt neben dem Fernseher, und jeden Abend schaut er mit – ich glaub, er wird schon immer besessener. Gudrun findet Ordnung wichtig, das sagt sie jeden Tag. Nur komisch, dass bei ihr zu Hause keiner weiß, wo irgendwas lag. [Pre-Chorus] Doch wenn sie lacht, dann weiß ich wieder: Genau so muss das Leben sein. Ein bisschen völlig durchgedreht - und bloß nicht zu vernünftig sein! [Chorus] Gudrun, lass uns gut tun, wir haben heut nichts Besseres zu tun! Wir tanzen barfuß durch die Küche, und lassen dabei alles ruh’n! Gudrun, lass uns gut tun, komm, wir machen einen drauf! Wenn morgen jemand wissen will, dann sagen wir: „Wir waren gut drauf!“ [Bridge] Gudrun wollte gestern abnehmen, das hat sie mir erzählt. Sie hat dafür den Kühlschrank komplett neu eingerichtet. Jetzt stehen dort nur leichte Sachen: Kuchen. Schokolade. Sahne. Und drei Tafeln Nougat. Ich hab gefragt: „Gudrun, wo ist denn das Gemüse?“ Sie sagt: „Hinter der Schokolade.“ [Break – gesprochen] Gudrun … Du bist schon ein bisschen verrückt. Aber genau deshalb … bist du meine Gudrun. Und jetzt … machen wir das, was wir am besten können: GUT TUN! [Final Chorus] Gudrun, lass uns gut tun, wir haben heut nichts Besseres zu tun! Wir lachen, tanzen, drehen durch, bis selbst der Nachbar mit uns ruft! Gudrun, lass uns gut tun, heut lassen wir die Sorgen ruh’n! Denn wenn das Leben schon verrückt ist, dann machen wir es richtig bunt! GU-DRUN! LASS UNS GUT TUN! GU-DRUN! LASS UNS GUT TUN! Und wenn morgen wieder Montag ist, dann tun wir uns einfach weiter gut! [Outro – gesprochen] Gudrun … der Gartenzwerg steht übrigens immer noch im Wohnzimmer. Was? Du hast noch einen gekauft? (Öhhhmmm… nee?!) … Gudrun!