
[Strophe 1] Sie füttern Maschinen mit Sehnsucht und Klang, geben den Takt vor, wir tanzen zu lang. Gesichter im Nebel, Ideen aus Glas, und alles klingt richtig – doch fühlt sich nicht nach was. [Strophe 2] Die Zeilen perfekt, die Stimmen wie Licht, doch niemand da drin, der zu dir spricht. Sie nennen es Fortschritt, wir nennen’s Betrug – ein Lied ohne Leben bleibt stumm genug. [Refrain] Die Automaten singen nur für uns, ohne Herz, doch voller Kunst. Tanzen wir noch – oder fliehen wir schon, vor Liedern ohne Vision? [Strophe 3] Sie bauen uns Welten mit Reim und mit Loop, verpacken das Feuer in sterilem Soup. Kein Atem, kein Zweifel, kein echtes Gesicht – nur glatte Versprechen im grellen Licht. [Bridge] Doch irgendwo klingt noch ein schiefer Akkord, ein Mensch, der spielt, ein echtes Wort. Die Seele ist nicht programmierbar, mein Freund – nicht alles, was glänzt, ist auch gemeint. [Refrain] Die Automaten singen nur für uns, doch wir hören den Unterschied. Zwischen Codezeilen und echtem Gefühl – was bleibt, ist nicht das, was spielt. [Outro] Ein Lied braucht Narben, braucht Schmutz und Mut – kein Algorithmus klingt wirklich gut. Die Automaten singen nur für uns – doch wir singen besser zurück.

