(Strophe 1) Hoch über den Wolken der sterblichen Welt, wo die Macht des Olymps und das Schicksal bestellt, aus dem Chaos, der gähnenden, formlosen Leere, erhoben sich Gaia, die mütterliche Ehre, Uranus, der Himmel, Tartaros ganz tief, bis Eros als Liebe die Welt zu sich rief. Titanen entsprangen unter Kronos' Gewalt, bis Rhea ihn listig im Dunkeln anstrahlt.  (Refrain) Oh, Saga von Göttern, von Macht und Verrat, wo der Blitz und der Speer ihre Spuren hinterlässt im Staat. Vom Olymps goldenen Gipfeln bis tief in das Grab, hallt das Echo der Mythologie uns herab.  (Strophe 2) Zeus schickte den Vater, die Geschwister ausspien, zehn Jahre Titanomachie mussten geschehn. Die Zyklopen schufen den Blitz in der Nacht, und Zeus herrscht als Vater mit strahlender Macht. Die Brüder teilten den Kosmos geschwind: Poseidon lässt Stürme und Meere verbind, Hades bewacht mit Persephone das Reich, wo die Schatten der Sterblichen wandern im Gleich'.  (Refrain) Oh, Saga von Göttern, von Macht und Verrat, wo der Blitz und der Speer ihre Spuren hinterlässt im Staat. Vom Olymps goldenen Gipfeln bis tief in das Grab, hallt das Echo der Mythologie uns herab.  (Strophe 3) Athene bringt Klarsicht und strategischen Krieg, Ares liebt Zerstörung und blutigen Sieg. Apollon verzaubert mit Leier und Licht, Artemis schützt Wildnis, wo kein Jäger bricht. Aphrodite steigt schäumend empor aus der Flut, Hephaistos schmiedet im Vulkan mit Glut, Hermes eilt schnell mit den Sandalen dahin, Dionysos bringt Wein und den ekstatischen Sinn.  (Bridge) Sie lebten nicht rein, voller Eifersucht, Stolz, aus menschlichem Herzen und göttlichem Holz. Wer Hybris beging und das Maß überschritt, wurde von Nemesis getroffen. (Outro) Ein gewaltiger Teppich über Jahrtausende hin, die ewigen Kräfte, die in allem drin. Die griechischen Götter, unsterblich im Geist, der die Welt durch das Schicksal und die Mythen zerreißt.