
Die Rebe
Na geh… schau da des an… de Rebe… die is a G’fühl… verstehst? A klans Wunderl… mitten im G’wirr… In mein Garterl, do steht’s so schee, a kloane Rebe, i sog da: jessas, juchhee! Sie windt si rauf, ganz frech und g’scheit, wia a klane Diva in da Sommerzeit. Und i schau zua, mit’n Glasl in da Hand, denk ma: “Na bumm, des is a g’scheids G’spann!” Rebe, Rebe, bleib bei mir, wachst a bissl, i bleib bei dir. Rebe, Rebe, dreh di rund, mach ma an Wein – und bleib g’sund! Rebe, Rebe, bleib bei mir, wachst a bissl, i bleib bei dir. Rebe, Rebe, dreh di rund, mach ma an Wein – und bleib g’sund! A bissl Sonne, a bissl Regen, und scho fangt’s o zum Leben bewegen. Die Traub’n werd’n fett, i sog’s da ehrlich, mei Nachbar schaut scho – wird ganz gefährlich! Na wart, du Gauner! Des is MEINE Rebe! Doch i lach nur, ganz gemütlich, Wein macht ois wieder friedlich. Rebe, Rebe, bleib bei mir, wachst a bissl, i bleib bei dir. Rebe, Rebe, dreh di rund, mach ma an Wein – und bleib g’sund! Rebe, Rebe, leise sacht, host ma heit a Freud’ gemacht… Na… auf di, Rebe… du bist a Schatz… (prost…)

