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(Induktion 4) Dein angenehmer Platz

(Arrival – Male A, warm spoken baritone; soft glass harmonics) Nimm dir einen Moment, um bequem zu liegen oder zu sitzen. Deine Augen dürfen offen bleiben. Wähle etwas, das du jetzt angenehm oder neutral findest. Die Berührung eines Stoffes. Eine ruhige Farbe. Oder den Klang der Musik unter diesen Worten. Bei diesem einen Eindruck kannst du beginnen. (Focus – Male A, natural speech; generous pauses) Lass deine Aufmerksamkeit dort ein wenig verweilen. Du musst den Eindruck nicht festhalten. Bemerke nur, was dir daran auffällt. Eine glatte Fläche. Eine weiche Kante. Ein Ton, der langsam verklingt. Vielleicht wird dieser kleine Ausschnitt deutlicher, während anderes für einen Moment weniger wichtig wird. Du kannst jederzeit wieder den ganzen Raum beachten. (Layer – Female B, softer; overlap final phrase only) Ein Ausschnitt. Für einen Moment. (Place – Male A, calm and clear; no overlap) Von hier aus kannst du dir einen Platz vorstellen, an dem du heute gern eine Weile sein würdest. Er darf wirklich existieren. Er darf erfunden sein. Und du kannst genauso gut bei deinem jetzigen Platz bleiben. Du brauchst keinen vollkommenen Ort. Etwas, das sich jetzt passend anfühlt, genügt. Vielleicht gibt es dort einen Stuhl. Eine Bank mit einer breiten Lehne. Oder eine Decke auf dem Boden. Entscheide selbst, wie viel Nähe oder Weite du möchtest. Ob ein Fenster offen ist. Ob du lieber im Schatten sitzt. Du darfst jedes Detail verändern oder weglassen. (Layer – Female B, low and warm; overlap final sentence only) So, wie es heute passt. (Deepening – Male A, slower phrasing; sustained monochord) Wenn du magst, bemerke drei kleine Einzelheiten. Zuerst etwas, das du sehen oder dir denken kannst. Eine Farbe reicht. Dann etwas, das du hören oder dir vorstellen kannst. Vielleicht ist es bloß die vorhandene Musik. Und schließlich eine Berührung, die du als angenehm oder neutral empfindest. Zwischen diesen Einzelheiten darf Zeit liegen. Du brauchst kein lebendiges Bild zu erzeugen. Auch eine vage Idee kann deine Aufmerksamkeit beschäftigen. Vielleicht gehst du noch einmal zur Farbe. Zum Klang. Zur Berührung. Und bleibst dort, wo du gerade gern verweilst. (Layer – Female B, very soft; overlap final phrase only) Farbe. Klang. Berührung. (Rest – Male A, intimate speech; long quiet gaps) An diesem Platz musst du nichts erklären. Es gibt hier für diesen Abschnitt keine Aufgabe zu bestehen. Du kannst bemerken, was du gerade brauchst: ein bisschen mehr Platz. Eine andere Haltung. Oder einfach einige Augenblicke ohne neue Anforderungen. Wenn etwas an der Vorstellung nicht angenehm ist, verändere es oder lass das Bild gehen. Dann genügt der Stoff unter deiner Hand. Die Unterlage unter deinem Körper. Etwas Gegenwärtiges, das sich neutral anfühlt. Du bestimmst, wobei du bleiben möchtest. (Layer – Female B, quiet; overlap final phrase only) Du bestimmst den Platz. (Rehearsal – Male A, clear solo speech) Für später, nach deiner Sitzung, kannst du eine kleine Pause vorbereiten. Vielleicht stellst du einen Stuhl ans Fenster. Vielleicht legst du eine Decke an einen Ort, an dem du ungestört sitzen kannst. Eine Minute ohne zusätzliche Aufgabe wäre bereits ein Anfang. Stell dir nur kurz vor, wie du diese Pause beginnst. Du setzt dich hin. Du bemerkst eine Farbe oder einen Klang. Und entscheidest, wie lange du dort bleiben möchtest. Du musst die heutige Empfindung dabei nicht wiederherstellen. Die Pause darf an jedem Tag anders sein. (Keep – Female B, alone; warm natural speech) Mein Platz darf zu mir passen. (Continuation – Male A, alone; steady volume) Lass diesen Satz für einen Augenblick nachklingen. Du kannst bei deinem Platz verweilen, während deine Reise weitergeht. Wenn du deine Sitzung beenden möchtest, höre als Nächstes die Ausleitung. (Instrumental tail – soft sustained texture; no new voice)