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Ist das dein letzter Zug nach Haus?

[Verse 1] [sehr ruhig, nah, fast flüsternd] Der Bahnsteig liegt im fahlen Licht, ich seh dich an - doch find dich nicht. Zu viele Worte nie gesagt, zu oft gehofft, zu viel gewagt. Dein Blick geht leis’ an mir vorbei, als wär’s für dich nur einerlei. Aus einer Zeit, die langsam fällt, die uns verliert und nichts mehr hält. [Pre-Chorus] [erste Spannung, Atem wird enger] Und zwischen uns bleibt nur noch Stille, die alles sagt und nichts vergibt. [Chorus] [emotionaler Höhepunkt, kontrolliert] Ist das dein letzter Zug nach Haus? Ich halt das alles kaum noch aus. Du stehst so still vor mir, ganz nah, und nichts ist mehr, wie es mal war. Und alles, was ich sagen will, bleibt tief in mir - ganz leis und still und fällt in mir einfach entzwei, geht mit dir fort und macht mich frei. [Verse 2] [zurückgenommen, innerlich, leerer Raum] Die Anzeige zählt leise mit, jede Sekunde ist ein Schnitt. Ich such nach dir in jedem Wort, doch jeder Satz trägt dich nur fort. Dein Koffer steht schon viel zu nah, als wär dein Abschied längst schon da. Ein letzter Schritt, ein letzter Blick, kein Weg führt je zu uns zurück. [Pre-Chorus] [leise steigende Verzweiflung] Ich halt den Augenblick noch fest, doch er zerfällt und gibt den Rest. [Chorus] [größer, schwerer, emotionaler Druck] Ist das dein letzter Zug nach Haus? Ich halt das alles kaum noch aus. Du stehst so still vor mir, ganz nah, und nichts ist mehr, wie es mal war. Und alles, was ich sagen will, bleibt tief in mir - ganz leis und still und fällt in mir einfach entzwei, geht mit dir fort und macht mich frei. [Bridge] [zerbrechend, fast still beginnend → wachsend] Vielleicht war alles nur gelieh’n, ein leiser Traum, der jetzt verging. Vielleicht muss man sich erst verlier’n, um sich im Innersten zu spür’n. Doch hier im kalten blassen Licht zerbricht ganz leise unsre Sicht. Du gehst, ich bleib und halt dich nicht und etwas stirbt ganz still in mir. [Instrumental] [Chorus] [größer, schwerer, emotionaler Druck] Ist das dein letzter Zug nach Haus? Ich halt das alles kaum noch aus. Du stehst so still vor mir, ganz nah, und nichts ist mehr, wie es mal war. Und alles, was ich sagen will, bleibt tief in mir - ganz leis und still und fällt in mir einfach entzwei, geht mit dir fort und macht mich frei. [Outro] [komplett ausblenden, leiser werdend] Der Zug fährt an, ganz ohne mich, und nimmt dich mit nur für sich. Und irgendwo zwischen all dem Leid verlier ich dich … mit der Zeit.