[instrumental panflutes intro] [Verse 1][male "close to nature" voice] Am nächsten Tag besuchten wir auf seiner Weide den Schäfer. Mit seiner Flöte spielten wir zu dritt über Hummeln und Käfer. Ich staunte über unsere Melodien und Chöre: „Oh wie schade, dass keine Menschen uns hören.“ „Uns lauschen die Blumen, das Gras und der Wind und auch die Weiden, aus denen unsere Flöten sind.“ [instrumental panflutes solo] [Verse 2] [male "close to nature" voice] Sprach der Schäfer, „doch wenn's euch gefällt spielen wir für meine Oma am oberen Ende des großen Feld.“ Wie eine Karawane gingen wir mit den Schafen hinauf und bauten uns im Halbkreis vor Omas Fenster auf. Das Mütterchen freute sich über alle Maßen und brachte uns Wasser zu ihrem Brot, das wir aßen. [Chorus 1] [female ethereal voice] „Oh, wie schmeckt das so gut und so frisch! Nichts ist krasser.“ „Es ist Brot, das Hunger stillt und Durst löscht das Wasser.“ [Verse 3][male "close to nature" voice 1 ][male youthful voice 2][female ethereal voice 3] Der Schäfer bat die Oma um seinen Mantel, den sie gewebt für die Nacht draußen bei den Lämmern, damit er warm lebt. „Ich möcht auch draußen übernachten,“ sagte ich, „nur bis morgen, doch mein Vater, der König, würde sich sorgen.“ „Ich sag ihm Bescheid,“ bot die Großmutter an. „Meinem auch!“ bat mein Freund und so geschah's dann. [bridge][female ethereal sad voice] Gegen die Kälte der Nacht holte Oma Mäntel warm und weich. Bei ihrem Anblick wurde der Schäfer traurig und bleich. Die Mäntel seiner Brüder, die Ritter Katro geholt in sein Reich. [instrumental panflutes solo] [Chorus 2][male "close to nature" voice] Dann lagen wir dicht geschmiegt an den Schafen, die am liebsten etwas abseits vom Feuer schlafen, [Chorus 3][male youthful voice][female ethereal voice] unter wiegenden Weiden mit Sternen geschmückt [instrumental panflutes outtro] alsbald in wunderferne Träume entrückt.