
Manchmal müssen wir alleine geh’n, manchmal braucht es ewig, es zu seh‘n, steh’nzubleiben ist kein guter Deal, doch zu gehen – kostet viel. Regentropfen fall’n in mein Gesicht, so sieht man die Tränen nicht, ab und zu ist es schon zu ertragen, doch sie tauchen wieder auf, die Fragen: Was wär‘ gewesen, wenn ich nicht gegangen wär, wir verstanden uns doch längst nicht mehr unsre Leben – so bewegungslos, Gegensätze wurden klar und groß. Was wär‘ gewesen, sähe man uns immer noch als Paar, doch an uns war nichts mehr untrennbar und ich weiß, wir machten uns was vor – eine Liebe, die schon längst erfror. Manchmal greife ich zum Telefon, im Display steht deine Nummer schon, grüner Hörer, nein, ich drück nicht drauf irgendwann lösch‘ ich auch den Verlauf. Ich sag allen, ich komm‘ ganz gut klar mein Kalender zeigt, ein viertel Jahr ist es her, da ging ich weg von dir, was ist los – noch immer fehlst du mir. Was wär‘ gewesen, wenn ich nicht gegangen wär, wir verstanden uns doch längst nicht mehr unsre Leben – so bewegungslos, Gegensätze wurden klar und groß. Was wär‘ gewesen, sähe man uns immer noch als Paar, doch an uns war nichts mehr untrennbar und ich weiß, wir machten uns was vor, eine Liebe, die schon längst erfror. Ein Podest, ich hab‘ dich draufgestellt, dann zerbrach sie, meine Märchenwelt, doch egal, was auch mit uns geschah, irgendwie – bist du noch immer da. Was wär‘ gewesen, wenn ich doch geblieben wär‘ jeder Tag, er fiele uns so schwer, unsre Leben – beide unerfüllt, weil sich jeder in sein Schweigen hüllt. Was wird geschehen, wenn der Kopf den dumpfen Schmerz besiegt, die Podestfigur am Boden liegt, Tränen trocknen und ich werd‘ versteh’n, es war besser – ohne dich zu geh’n. …ohne dich zu geh’n… 2026 – Lyrics ©Syllable & Synth. – All Rights Reserved –

